Schüler drehen Video über Schwule in der NS-Zeit

Redaktion Von Redaktion
Schüler drehen Video über Schwule in der NS-Zeit

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Anlässlich des Jahrestages der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz waren Schulklassen in Berlin aufgerufen, Arbeiten zum Thema Nationalsozialismus einzureichen.

Die Schüler der 11. Klasse des Herder-Gymnasiums produzierten einen knapp 15-minütigen Dokumentarfilm mit dem Titel "Darüber spricht man DOCH!", der auf die verfolgten Homosexuellen im Dritten Reich aufmerksam machen will.

Gedreht wurden die Interviews an ausgewählten Orten in Berlin, die bis kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 als Szenetreffs der Homosexuellen galten.

"Uns lag viel daran, die Gesellschaft über das damalige Unverständnis in Bezug auf die "Andersartigkeit" von Menschen aufmerksam zu machen, sie dafür zu sensibilisieren, zu informieren und entsprechend die Thematik aufzuklären.", schreiben die Schüler auf ihrer Webseite.

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Weitere Quellen: Herder Oberschule