Schule verklagt

Christian Brandl Von Christian Brandl

"Die Noble Street Charter School hatte darauf gehofft, dass das Ende des Schuljahres auch den Wunsch nach diesem Club beenden werde, aber die Schüler haben gezeigt, dass sie eine schwullesbische Schülergruppe brauchen und auch das Recht dazu haben, sie zu gründen", meint James Madigan, Anwalt der Organisation Lambda Legal in Chicago. Der Direktor der Schule hatte die Schüler aufgefordert, sich nur "informell" zu treffen und die GSA (Gay Straight Alliance) nicht zu gründen. 

"Indem sie die GSA zwang sich inoffiziell zu treffen und ihr nicht die gleichen Möglichkeiten bereitstellte wie anderen Schülergruppen hat die Schulleitung eine Art Schüler zweiter Klasse geschaffen - und das ist gegen das Gesetz", so Madigan, der die Schüler vor Gericht vertritt. Damit habe die Schule insbesondere gegen den "Equal Access Act" verstoßen, der fordere, dass weiterführende Schulen, die staatliche Gelder beziehen und die Schülergruppen erlauben sich auf dem Schulgelände zu treffen, jede Art von Diskriminierung zu unterlassen hätten.  

Bisland hat sich die Schulleitung zur Klage nicht geäußert.

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