Schwul in der Bundesliga

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer
Schwul in der Bundesliga
mikkelwilliam /Istockphoto.com, Fluter

Fluter, das Magazin der Bundeszentrale für politische Bildung, hat mit einem schwulen Bundesliga-Profi gesprochen.

Fußballprofi und schwul sein das ist ein Tabu. Immer wieder ist Homosexualität zwarein Thema (dbna berichtete), doch noch hat sich kein Bundesliga-Spieler geoutet. Jetzt istzumindest ein anonymes Interview erschienen, das Adrian Bechthold für fluter, das Magazin derBundeszentrale für politische Bildung, führte.

In dem Gespräch geht es um ein mögliches Coming-out, Spielerfrauen und die Angst vor derÖffentlichkeit. "Ich wäre nicht mehr sicher, wenn meine Sexualität an die Öffentlichkeit käme",sagt der Fußballspieler etwa. Doch es geht auch um sein Privatleben. Dass er keine Beziehungführen kann, weil "ein monatelanges Versteckspiel pures Gift für eine Partnerschaft ist".

Seine Homosexualität ist in der Mannschaft bekannt: "Gesprochen wird kaum darüber, abertrotzdem weiß jeder Bescheid." Auch kennt er noch andere schwule Bundesligaprofis. DasInterview ist sehr mutig und wichtig für die gesamte Sportszene. Denn schließlich hofft er, dassauch seine schwulen Kollegen den Schritt wagen, zumindest anonym darüber zu sprechen.

Das ganze Interview findest du hier.

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