Schwul telefonieren

Christian Brandl Von Christian Brandl

"Sie könnten das gleiche Bier in jeder beliebigen Bar bekommen.Trotzdem gehen viele Schwule in Gay-Bars [...] So ähnlichist das mit unserem Mobilfunk-Angebot." Mit diesen Worten begründet derCEO und einzige Mitarbeiter von GAYmobile, Thomas Bilgram, das Konzeptseines neuen Mobilfunk-Angebots. Er rechnet damit, in einem Jahr etwa40.000 Kunden für sein speziell auf Schwule und Lesben ausgerichtetesMobilfunkangebot gewonnen zu haben. In Dänemark gibt es nachSchätzungen von Bilgram ca. 250.000 Homosexuelle.

25 Prozent des von GAYmobile erwirtschafteten Gewinns sollen wieder derschwullesbischen Community zu Gute kommen, denn diesen Anteil möchteBilgram für politische Aktivitäten an den nationalen Schwulen- undLesben-Verband oder spezielle Sportveranstaltungen spenden.

Die Tarife des Prepaid-Angebots entsprechen denen von CBB Mobil. DieserMobilfunkanbieter übernimmt für GAYmobile auch die technischeAbwicklung, den Kundendienst und die Abrechnung. Genutzt wird dasMobilfunknetz des Netzbetreibers Sonofon. CBB ist in Dänemark bereitsbekannt für seine zielgruppenspezifischen Angebote. So unterstützt derProvider bereits einen Mobilfunk-Reseller, der sich speziell aufweibliche Kundschaft ausgerichtet hat.

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Weitere Quellen: Heise ONLINE