Schwuler Profi

Redaktion Von Redaktion

Ehemaliger Profi-Fußballer outet sich und bricht das letzte Tabu im Profi-Fußball

(dbna.de / WELT Online) Marcus Urban beendete Anfang der 90er-Jahre seine Karriere als Profi-Fußballer aufgrund seiner Homosexualität. Jahrelang hatte er sich und seinen Mannschaftskameraden etwas vorgemacht, von erotischen Abenteuern mit Frauen erzählt, die nie stattgefunden hatten, immer den Hetero-Fußballer gespielt. Dann war er das Versteckspielen leid. Im Interview mit der WELT sprach der schwule Fußballer über seine Entscheidung.

Auf die Frage nach homosexuellen Profis in der Bundesliga antwortete er: "Drei sind mir bekannt." Nähere Angaben machte er dazu nicht. Ein Outing in Bundesliga-Kreisen bezeichnete Urban als "das letzte Tabu im Fußball". Er prognostizierte, dass ein homosexueller Spieler nach einem Coming-Out sehr viel aushalten müsste und vielleicht sogar an dem Druck, der plötzlich auf ihm lastete, zerbrechen könnte.

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Weitere Quellen: WELT Online, Photocase.com