Schwules Rugbyteam wirbt für H&M

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer
Schwules Rugbyteam wirbt für H&M
H&M

Neben den schwulen Rugbyspielern von den Kings Cross Steelers gehört auch die Transfrau Caitlyn Jenner zur Kampagne. Die Botschaft ist klar: Es sind nicht nur die sportlichen Erfolge, die zählen.

Die schwedische Modekette H&M zeigt in seiner neue "For Every Victory"-Kampagne Menschen, die nicht nur sportliche, sondern auch persönliche Herausforderungen gemeistert haben. Dazu gehört neben der Transfrau Caitlyn Jenner auch das schwule Londoner Rugbyteam Kings Cross Steelers. 

H&M hat die Kampagne kurz vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro veröffentlicht. Jenner hat selbst - damals noch als Bruce William Jenner - 1976 in Montreal Gold im Zehnkampf gewonnen.

Auch dabei: Sportler mit Down-Syndrom oder Beinprothese

Im Video spricht Jenner über die Schwierigkeiten, die sie im Laufe ihres Lebens erlebt hat. "Ich dachte, ich könnte das nicht alleine durchziehen, oder mit der ganzen Welt, die jeden Schritt von mir beobachtet", sagt sie. "Ich habe für mein Recht gekämpft, anders zu sein. Ich habe mich in meinem Körper gefangen gefühlt." Als Caitlyn zu leben, bezeichnet sie als "den größten Sieg überhaupt."

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Caitlyn Jenner hat sich im April 2015 als Transfrau geoutet.

Caitlyn Jenner hat sich im April 2015 als Transfrau geoutet.

H&M feiert mit dem neuen Spot "die Macht von Sport und dem Glauben an sich selbst, um Leben zu ändern." Neben Jenner sind auch Chelsea Werner, eine Turnerin mit Down-Syndrom, und der Surfer Mike Coots, der ein Bein bei einem Hai-Angriff verloren hat, im Video zu sehen.

Den Spielern hat es gefallen - trotz des kalten Drehtages

Christopher Kang, ein Spieler des schwulen Rugbyteams Kings Cross Stellers, erklärt gegenüber Gay Star Business, weshalb H&M seine Mannschaft gebeten hat mitzumachen: "Seit über 20 Jahren haben die Steelers schwulen und bisexuellen Männern geholfen, durch Rugby ihr Vertrauen und ihre Charakterstärke zu verbessern. Wegen unserer Geschichte kam H&M wohl auf uns zu, um bei einer Werbung mitzumachen, die Sport und Vielfalt feiert."

Er ergänzt: "Es war eine Ehre für uns, dort mitzumachen, und den Jungs hat es wirklich gefallen, ein Teil davon zu sein. Obwohl wir einen kalten Märztag in Sportklamotten verbringen mussten."

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