In Boston (Massachusetts, USA) zeichnet sich ein Machtkampf ab, im dem der regierende Gouverneur Mitt Romney unterliegen könnte: etwa ein dutzend Senatoren - darunter auch Mitglieder der konservativen Republikaner - befürworten eine Gesetzesnovelle, die die Einführung eines staatlichen Komitees für die Belange schwuler und lesbischer Jugendlicher fordert. Diese neue Kommission läge außerhalb des Einflußbereichs von Romney.

Auf Basis des neuen Gesetzes würde ein Ausschuss mit 27 Mitgliedern einberufen, auf deren Wahl der Gouverneur keinen direkten Einfluß hätte.

Romney hatte bei den Homosexuellenverbänden der Region bereits Aufregung und Mißmut erzeugt, indem er angedeutet hatte, dass er eine ähnliche - bereits seit 14 Jahren bestehende - Kommission auflösen könnte. Um die Wogen zu glätten, hatte er das Komitee daraufhin lediglich aufgefordert sich wieder stärker auf seine eigentliche Arbeit - die Prävention von Suizidversuchen unter Jugendlichen - zu konzentrieren.

Weil die Kommission für "Gay and Lesbian Youth" vom ehemaligen Gouverneur William Weld durch eine Verordnung eingesetzt wurde, könnte sie nur durch eine neuerliche Verordnung von Romney wieder aufgelöst werden.

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Weitere Quellen: Quelle: 365gay.comBildmaterial: © stock.xchng