So denken die Parteien über LGBTIQ*-Politik

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer
So denken die Parteien über LGBTIQ*-Politik

BerlinPictures/Thinkstock/GettyImages

Verbot von Konversionstherapien, queere Geflüchtete oder ein nationaler Aktionsplan gegen Homophobie: Die Parteien haben die Wahlprüfsteine des Lesben- und Schwulenverbands (LSVD) zur Bundestagswahl beantwortet. Die Sieger sind klar, der Verlierer aber auch.

Politik, die insbesondere Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans*, Inter* und queere Menschen betrifft, ist vielfältig. Das beweisen die Fragen, die der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) an CDU, SPD, Linke, Grüne, FDP und AfD gestellt hat. Es geht etwa um die Strategien gegen Hasskriminalität, um Jugend- und Senior*innenpolitik, aber etwa auch das Verbot von Konversionstherapien, in denen Menschen von ihrer Homosexualität „geheilt“ werden sollen – mit oft schlimmen psychischen Folgen. 

Jetzt liegen die Antworten vor. Am besten schneiden Grüne und Linke ab, es folgen SPD und FDP. Weit abgeschlagen landet die Union, doch das deutliche Schlusslicht ist die AfD – trotz lesbischer Spitzenkandidatin Alice Weidel: Die Partei möchte bestehende Bildungs- und Aktionspläne gegen Homo- und Transphobie beenden und das Antidiskriminierungsgesetz abschaffen. 

„Die AfD möchte hart erkämpfte Rechte beschneiden und Erfolge in der Gleichstellung zurückdrehen“, heißt es vom LSVD. Und obwohl CDU/CSU in diesem Wahlkampf voll auf das Thema innere Sicherheit setzt, fehlen konkrete Maßnahmen gegen homo- und transphobe Hasskriminalität. 

Alle ausführlichen Antworten der Parteien sind hier nachzulesen.

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