Wenige Tage vor dem Start der 16. Welt-AIDS Konferenz im kanadischen Toronto gibt es eine erfreuliche Nachricht für die Aids-Forscher: Die Bill & Melinda Gates Stiftung hat am vergangenen Mittwoch bekanntgegeben, dass eine Spende in Höhe von 500 Millionen US-Dollar (ca. 390 Mio. Euro) an den "Global Fund to Fight AIDS, TB and Malaria" veranlasst werde. Die Mittel sollen dem Kampf gegen die Immunschwächekrankheit AIDS zugute kommen und innerhalb von fünf Jahren ausgezahlt werden.

Bill Gates und seine Frau hoffen, dass diese Spende ein Zeichen für andere ist, die diesem Beispiel dann folgen. Das Ehepaar wird auch bei der Eröffnung der 16. Welt-AIDS Konferenz sprechen. 

Beim "Global Fund to Fight AIDS, TB and Malaria" handelt es sich um eine von den G8-Staaten 2002 eingeleitete Kooperation von Regierungen, Privatunternehmen und Nichtregierungsorganisationen. Die Organisation sammelt Mittel und vergibt diese an Projekte zur Bekämpfung von AIDS, Tuberkulose und Malaria. Die Gates-Stiftung hatte hierfür bisher bereits 150 Millionen US-Dollar gespendet.

Die Bill & Melinda Gates Foundation verfügte Ende vorigen Jahres über 29 Milliarden US-Dollar. Im Juni hatte der US-amerikanische Investor Warren Buffett erklärt, der Stiftung 31 Milliarden US-Dollar zukommen zu lassen.

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