Täter von Eislingen schwul?

Redaktion Von Redaktion

Eine neue Theorie zu dem vierfachen Mord im baden-württembergischen Eislingen kursiert: die beiden verhafteten jungen Männer sollen ein Liebespaar gewesen sein.

(dbna.de / welt.de) Zu dem spektakulären Vierfach-Mord im baden-württembergischen Eislingen gibt es eine neue Theorie: die beiden jungen Männer (18 und 19 Jahre alt) sollen ein schwules Pärchen gewesen sein, die auch in der Szene verkehrt hätten.

Tathintergrund, der von der Polizei nicht bestätigt wurde, soll die Homophobie in der Familie gewesen sein. Der 55jährige Vater des 18 Jahre alten Mannes hätte die Neigung seines Sohnes nicht akzeptiert und auch die Schwestern, beide Lehramtstudentinnen im Alter von 22 und 24 Jahren, sollen ihren Bruder immer wieder mit seiner Homosexualität aufgezogen haben. Zudem hätte der Vater, Heilpraktiker und aktiver Kirchgänger, auch einen starken Leistungsdruck auf seinen Sohn, der nur einen Realabschluss hat, ausgeübt.

Am Karfreitag meldete der 18-Jährige der Polizei selbst, seine Eltern und Geschwister im Haus der Familie aufgefunden zu haben. Da sich der Tatverdacht schnell gegen ihn und seinen Freund erhärtete, wurden sie am Tag darauf festgenommen. Seitdem sitzen sie getrennt voneinander in Untersuchungshaft. Ein Geständnis des Freundes liegt vor: "Wir waren das zusammen."

dbna.newsletter
Bleibe immer up-to-date.
Abonniere unseren wöchentlichen Newsletter!
Weitere Quellen: welt.de, adio/photocase.de