Taschentücher

Redaktion Von Redaktion

In den 70er und 80er Jahren war das Tragen von Stofftaschentüchern (auch Hanky Code genannt) in der Schwulenszene sehr beliebt. Je nachdem, welche Farbe das Tuch hatte bekundete es die sexuellen Vorlieben des Trägers.

Thomas, 17:

"Mein Freund erzählte mir neulich, dass man früher Taschentücher verwendete, um anderen zu zeigen, auf was man steht. Wie soll das funktioniert haben? Stimmt das überhaupt?"

Darin Barry/CC BY 2.0

Das dbna-Experten-Team antwortet:

In den 70er und 80er Jahren war das Tragen von Stofftaschentüchern (auch Hanky Code genannt) in der Schwulenszene sehr beliebt. Je nachdem, welche Farbe das Tuch hatte, und ob es in der linken oder rechten hinteren Hosentasche getragen wurde, bekundete es die sexuellen Vorlieben des Trägers, und erleichterte so das Finden eines Partners für den schnellen Sex.

So bedeutete weiß, dass der Träger auf Masturbieren steht. Himmelblau  stand für Oralverkehr und Marineblau für Analverkehr. War ein senfgelbes Taschentuch eingesetzt, konnte man sich auf einen großen Penis freuen.

Die Taschentücher verloren allerdings an Bedeutung, nachdem Heteros die Mode ahnungslos übernommen hatten.

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