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(dbna.de) An der Technischen Universität Darmstadt bereitet derzeit das Institut der Psychologie eine Studie zu Gewalterfahrungen von Homosexuellen vor. Dabei geht es nicht wie bei der bekannten MANEO-Umfrage um Gewalt von Außenstehenden, sondern um Gewalterfahrungen innerhalb einer oder mehrerer gleichgeschlechtlichen Beziehungen. Dabei interessiert sich die Studie sowohl für die Seite des Gewaltopfers in der Beziehung, als auch für die des Täters.

Die Umfrage unterscheidet dabei auch klar vier Arten von Gewalt: psychische, beispielsweise Drohungen oder Demütigungen, physische, wie z.B. Schlagen oder Würgen, sexualisierte, wie Vorenthalten von Sex oder Vergewaltigung, und wirtschaftliche Gewalt, als da wäre beispielsweise eine strenge Kontrolle über Finanzen.

Man will dabei herausfinden, von welchen Seiten die Betroffenen beider Seiten Hilfe und Unterstützung angeboten bekommen oder eingeholt haben. Damit soll diese Untersuchung neue Erkenntnisse bringen, um die Beratung und die Anlaufstellen selbst für die Betroffenen zu verbessern.

Die Umfrage wird anonym durchgeführt und dauert nur circa fünfzehn Minuten.




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Weitere Quellen: istockphoto.com