Tennisstars über Coming-Out

Redaktion Von Redaktion
Tennisstars über Coming-Out
By Esther Lim (originally posted to Flickr as Roger Federer) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Das Coming-Out des Basketballers Jason Collins (34) ist weiterhin das Thema im Spitzensport. Nun sahen sich 2 Tennisprofis mit dem Thema konfrontiert.

Beim aktuellen APT Tennisturnier in Rom trifft sich momentan die Weltelite des Tennissports. Darunter auch die Nummer 2 und 3 der Welt. Roger Federer und Andy Murray. Beide wurden dort in einer Pressekonferenz mit dem Thema "Coming-Out im Profisport" konfrontiert und zeigten sich sehr offen dem gegenüber.

Der Schweizer Federer sagte: "Ich glaube nicht, dass dies ein Problem wäre. Wir spielen nicht einen Teamsport und sind sehr offen. Ich weiß nicht, ob es schwule Tennisspieler gibt. Ich habe noch nie davon gehört. Aber das könnte sich ja ändern wegen des Vorfalls in der NBA."

Federer bezieht sich hier auf das öffentliche Outing des amerikanischen NBA-Profis Jason Collins. Der 34-jährige Basketballstar hatte sich vor wenigen Wochen zu seiner Homosexualität bekannt und sowohl Rückhalt, als auch Gegenwind zu spüren bekommen (dbna berichtete).

Auch der Schotte Andy Murray zeigte sich den Thema gegenüber gelassen: "Es muss einige Spieler geben, die vielleicht schwul sind. Aber ich glaube nicht, dass dies ein Problem für den Tennis-Zirkus wäre."

Die frühere weibliche Ikone des Tennissports, Martina Navratilova ist mit ihrer homosexuellen Orientierung stets offen umgegangen und ist bis heute ein Vorbild für andere Sportler.

Des Weiteren ist zu erwähnen, dass erst kürzlich die zwei amerikanischen Tennisstars Mardy Fish und Andy Roddick eine Petition gegen Homosexuellenfeindlichkeit im Sport unterschrieben haben.

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Weitere Quellen: By Esther Lim (originally posted to Flickr as Roger Federer) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons