Über 500.000 feiern

Christian Brandl Von Christian Brandl

Mit rund 50 Wagen zieht der 31. Berliner Christopher Street Day durch die Hauptstadt und zieht rund 550.000 Teilnehmer und Zuschauer an.

(dbna.de / WELT Online) "Stück für Stück ins Homoglück - Alle Rechte für Alle" war das Motto, unter dem der 31. Christopher Street Day in Berlin am heutigen Samstag stand. Nach einer Parade mit rund 50 Wagen und zahlreichen Veranstaltungen in der ganzen Stadt können die Veranstalter eine positive Bilanz ziehen: mit 550.000 Teilnehmern und Zuschauern begeisterte der diesjährige CSD nochmals rund 50.000 mehr als im Vorjahr.

"Ich bin überwältigt", sagte Jan Salloch, Vorstand des Vereins CSD-Berlin, gegenüber der WELT. Die Parade habe all seine Vorstellungen übertroffen.

Im Rahmen einer Gedenkfeier am Denkmal für die im Nationalsozialismus verfolgten Homosexuellen forderte der regierende Oberbürgereister Klaus Wowereit die Rehabilitierung der Homosexuellen, die bis 1969 nach demalten Schwulenparagrafen strafrechtlich verfolgt wurden. Es solle eineEntschädigung und Rentenregelung für sie geben, so Wowereit. "Das was geschehenist, können und wollen wir nicht vergessen. Wir müssen täglich dafürkämpfen, dass Menschen nicht diskriminiert und ausgegrenzt werden." Dieses Statement wurde von den Teilnehmern und Veranstaltern mit Begeisterung aufgenommen.  

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Weitere Quellen: WELT ONLINE, iStockPhoto