(dbna.de / 365gay.com) Nahezu bis zur Besinnungslosigkeit hätten die Polizeibeamten ihn geprügelt, während sie ihm homophobe Kommentare zuriefen, so Alexander Ruppert vor Gericht. Danach sei er von ihnen für zwei Tage ohne Nahrung oder Wasser in eine Zelle gesperrt worden, so der 35-jährige Mann aus Chicago.  

Laut der Anklage war Ruppert nach einer heftigen Auseinandersetzung von den beiden Polizisten abgeführt und in ihren Streifenwagen gebracht worden. Zu diesem Zeitpunkt war ihm noch keine unangemessene Gewalt entgegengebracht worden. Danach fuhren die beiden Männer mit ihm in eine verlassene Gegend hinter dem Theater, wo sie begannen ihn zu verprügeln und mit Worten wie "Schwuchtel" und anderen Schimpfworten zu demütigen. Nach Auskunft seines Anwalts hörten die Polizisten damit erst auf, als er ihnen sagte er habe AIDS.

Daraufhin brachten Sie ihn in ein Krankenhaus, wo seine Verletzungen mit 16 Stichen genäht wurden.

Danach wurde er in der Polizeistation in der Foster Aventue inhaftiert und dort gezwungen, aus der Toilette zu trinken. "Das ist nicht nur ein Verbrechen gegen ein Individuum", so sein Anwalt Jon Erickson, "sondern ein Verbrechen gegen eine Gemeinschaft [...] Dieses aus Hass begangene Verbrechen wurde als Polizeiarbeit getarnt."

Die verantwortlichen Beamten sind bislang noch im Dienst und die Sprecher der Polizei und der Stadtverwaltung wollten sich zu dem Fall nicht äußern.

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