(dbna.de / 365gay.com) Die von Hillary Clinton bereits im Oktober eingestandene "Weiterentwicklung" in Bezug auf ihre Einstellung gegenüber Schwulen und Lesben scheint noch fortzuschreiten: gegenüber Vertretern der "Human Rights Campaign" verkündete sie, dass sie als Präsidentin für die Einführung von "Partnerschaften" für Homosexuelle eintreten werde. "Ich bin stolz mit Euch Seite an Seite zu stehen", so Clinton in Ihrer Rede. Sie werde die "don't ask, don't tell"-Politik der bisherigen Regierungen nicht fortführen.

"Ich will dass Sie wissen, dass dies genau die Art von Zusammenarbeit ist, die wir pflegen werden, wenn ich Präsidentin bin", bezog sich Clinton auf die erfolgreiche Opposition gegen das bundesweite Verbot der Homo-Ehe. "Ich möchte dass Sie wissen, dass Ihnen meine Tür als Präsidentin ebenso offenstehen wird, wie sie es in meiner Zeit als Senatorin getan hat und zusammen können wir diesen Weg weitergehen."

Während der Präsidentschaft ihres Ehemannes - Bill Clinton - war vom Pentagon die "don't ask, don't tell"-Politik eingeführt worden, die Schwulen und Lesben den Dienst im Militär nur dann erlaubt, wenn sie ihre sexuelle Orientierung verbergen. Bereits 1999 - als Hillary für den Posten als Senatorin kandidierte - hatte sie sich öffentlich gegen diese Vorgehensweise gestellt.

dbna.newsletter
Bleibe immer up-to-date.
Abonniere unseren wöchentlichen Newsletter!
Weitere Quellen: Quelle: 365gay.comBildmaterial: © clinton.senate.gov