Virtueller Besitz geraubt

Redaktion Von Redaktion

(dbna.de / derwesten.de) Zwei Jugendliche wurden in den Niederlanden verurteilt, weil sie einem 13-Jährigen Gegenstände aus einem Online-Spiel geraubt haben. Die 14 und 15 Jahre alten Täter hatten den 13-Jährigen gezwungen, ein Amulett und eine Maske aus dem Online-Rollenspiel "RuneScape" auf ihr Spielerkonto zu übertragen. Zuvor schlugen sie auf das Opfer ein und bedrohten den Jungen mit einem Messer.

Vor Gericht zog das Argument nicht, dass es sich bei dem Raubgut um Dinge handelte, die gar nicht wirklich existieren. Das Gericht befand, dass den Jugendlichen die virtuellen Gegenstände soviel bedeutet haben wie echte Waren. Die Täter wurden zu 160 und 200 Stunden gemeinnütziger Arbeit und zu Bewährungsstrafen verurteilt. Wie das Online-Portal derwesten.de berichtet, war dieser Fall aus den Niederlanden der erste seiner Art.

dbna.newsletter
Bleibe immer up-to-date.
Abonniere unseren wöchentlichen Newsletter!
Weitere Quellen: www.derwesten.de