Gerade erst hat Bundespräsident Horst Köhler den Weg für dievorgezogenen Neuwahlen geebnet, da steigen die Grünen auch schon mittenin den Homo-Wahlkampf ein. In ihrem Wahlprogramm fordern die Grünen dieabsolute Gleichstellung von Schwulen und Lesben: "DasLebenspartnerschaftsgesetz für lesbische und schwule Paare hat in derGesellschaft große Zustimmung gefunden. Damit ist der Boden bereitet,nun auch die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare, das volleAdoptionsrecht und die volle rechtliche Gleichstellung von Lesben undSchwulen in Angriff zu nehmen. Soziale Bindungen wollen wir stärken undnicht bestrafen. Wir wollen die rechtliche Stellung nichtehelicherLebensgemeinschaften verbessern und Rechte und Pflichten in ein fairesVerhältnis bringen."

Auch Volker Beck, Parlamentarischer Geschäftsführer der Grünen-Bundestagsfraktion bekräftigte dies gegenüber dem Handelsblatt: "Die finanzielle Förderung des Staates sollte ohnehin stärker kinderbezogen statt familienstandsgebunden organisiert sein",so der Politiker. Langfristig fordert seine Partei eine absoluteGleichstellung homosexueller und heterosexueller Partnerschaften. DieGrünen werben darum, dass Deutschland dem Beispiel Spaniens und Kanadasfolgen solle, um das fünfte Land der Welt zu werden, dass die Zivilehefür Schwule und Lesben öffnet und auch die Adoption ermöglicht.

Ferner fordern die Grünen auch, alternative Lebensweisen alselementaren Bestandteil in den Schulunterricht mit aufzunehmen, umToleranz und Akzeptanz zu schulen und zu fördern.

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Weitere Quellen: gruenes-wahlkampfportal.de, Handelsblatt