Zu schwul: Batman und Robin

Redaktion Von Redaktion
Zu schwul: Batman und Robin
Courtesy of Warner Bros. Pictures

Viel zu enge Kostüme der beiden Hauptdarsteller und zu viele Penis-Witze. Christliche US-Gruppe ruft zum Boykott von "Lego Batman Movie" wegen versteckter Homo-Propaganda auf.

Der neue Lego Batman Film stieß den religiösen Rechten in den Vereinigten Staaten von Amerika bitter auf. Ein Editor der Seite "Life Site News", John Henry Westen, kritisiert die angebliche "Homo-Propaganda" und ruft andere Christen zum aktiven Boykott des neuen Streifens auf.

Angeblich nicht für Kinder geeignet

Westen kritisiert an dem Film vor allem zwei Punkte: so sei er einerseits nicht lustig und andererseits überfüllt mit (subtiler) Homo-Propaganda. Vor allem stößt ihm übel auf, dass ein Kerninhalt des Films der Umstand ist, dass Robin (Batmans Sidekick) glaubt er habe zwei Väter als Eltern. Die engen Kostüme und angebliche "Penis-Witze" sind weitere Kritikpunkte, die Westen in seinem eigenen Review hervorhebt und damit aktiv andere Christen und Eltern warnt, den Film doch unbedingt zu meiden.

Courtesy of Warner Bros. Pictures
Batman und Robin.

Batman und Robin.

Was seiner Meinung (und der von anderen religiösen Rechten der USA) noch erschwerend hinzukommt ist der Umstand, dass diese "Homo-Propaganda" sehr subtil umgesetzt wird, weshalb vielen Eltern vielleicht nicht direkt auffällt, was hier eigentlich kommuniziert werden soll. Einige der "Homo-Propaganda" Inhalte seien zudem so subtil, dass sie auch anders interpretiert werden könnten, dennoch bestünde die Gefahr, dass sich genau diese subtilen Inhalte in den Köpfen vieler junger Kinder, auf die der Film abzielt, verankern würden.

Im Internet führte diese Kritik zu einer Mischung aus Irritation und Humor. So gaben viele Kritiker des Reviews dem Autoren zu denken, dass Batman schon immer eine leicht "homoerotische" Ausstrahlung habe, schließlich habe er einen jungen Sidekick und beide erleben ihre eigenen Abenteuer in engen, körperbetonten Kostümen aus Spandex.

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