(dbna.de / ddp) Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe wird sich oraussichtlich bereits in der zweiten Jahreshälfte mit der Klage Bayerns gegen das Lebenspartnerschaftsgesetz befassen. Gerichtssprechering Dietlind Weinland bestätigte dies auf Anfrage. Eine Entscheidung wird ebenfalls noch in diesem Jahr erwartet.

Die bayerische Staatsregierung war bereits mit einer ersten Verfassungsklage gegen das rot-grüne Gesetz im Jahr 2002 gescheitert, die aktuelle Klage beschäftigt sich hauptsächlich mit der sogenannten "Stiefkindadoption". Durch diese Regelung ist es homosexuellen Lebenspartnern möglich, leibliche Kinder des Lebensgefährten zu adoptieren.

Die Klage 2002 richtete sich gegen das Gesetz in seinem vollen Umfang, weil Bayern dadurch den im Grundgesetz festgelegten Schutz für Ehe und Familie gefährdet sah.

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