Zum Feiern in die Szene

Falk Steinborn Von Falk Steinborn

Für manche ist sie ein Ort, um sich ungestört ausleben zu können, fürandere ist sie das gelebte Klischee. Die schwule Szene stößt beiSchwulen auf geteilte Meinung. Das zeigt auch eine aktuelle Umfrage aufdbna. Die verschiedenen Einstellungen zur schwulen Szene sind breitverteilt.

Für manche ist sie ein Ort, um sich ungestört ausleben zu können, für andere ist sie das gelebte Klischee. Die schwule Szene stößt bei Schwulen auf geteilte Meinung. Das zeigt auch eine aktuelle Umfrage auf dbna. Die verschiedenen Einstellungen zur schwulen Szene sind breit verteilt.

Mehr als ein Viertel der dbna-User geht nur in die schwule Szene, um dort Partys zu feiern. Ansonsten haben sie kein Interesse an der Szene. Lediglich eine Minderheit von 11 Prozent der Befragten geht regelmäßig in die Szene, weil sie sich dort wohlfühlt. Insgesamt bilden die Gruppe der regelmäßigen Szenegänger und der Party-Szene-Gänger mehr als ein Drittel (37 Prozent) der Befragten ab.

Demgegenüber steht ein weiteres knappes Viertel von Befragten, die die schwule Szene meiden. Der Grund: Die schwule Szene schreckt sie ab.

Vorherrschend ist alles in allem die Gruppe jener, die noch nie in der schwulen Szene waren. Das trifft immerhin auf fast die Hälfte (41 Prozent) der von dbna befragten User zu.

Die Gründe dafür können unterschiedlich sein, z.B. dass es gar keine schwule Szene im Umfeld eines Befragten gibt oder dieser sich vielleicht noch nicht getraut hat, ein schwules Angebot (Party, Jugendgruppe etc.) wahrzunehmen. Welche Gründe es auch sind: Jeder muss für sich entscheiden, ob er die schwule Szene braucht oder nicht. Am Ende zählt, dass jeder auf seine Art und Weise glücklich damit wird.



An der dbna-Umfrage nahmen 2000 User teil. Die Ergebnisse sind nicht repräsentativ.

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