Nathan ist jung, wächst im Mittleren Westen der USA auf, und entdeckt bald, dass er schwul ist. Vor dem Hintergrund einer bigotten Gesellschaft und eines freudlosen Elternhauses fällt es Nathan nicht leicht, sich seine Sexualität einzugestehen.

Nathan ist jung, wächst im Mittleren Westen der USA in North Carolina auf und entdeckt bald, dass er schwul ist. Vor dem Hintergrund einer bigotten Gesellschaft und eines freudlosen Elternhauses fällt es Nathan nicht leicht, sich seine Sexualität einzugestehen. Dazu kommt, dass sein Vater, ein gestandener Alkoholiker, ihn und den Rest seiner Familie tyrannisiert. Die Alltägliche Gewalt und Sprachlosigkeit in seiner Familie münden zwangsweise in eine unendlich große Sehnsucht nach Zuneigung und Wärme. Diese scheint für Nathan zunächst in Form des Nachbarsjungen in Erfüllung zu gehen. Die ersten Annäherungen, Erfüllung und Bedrohung dieser Liebe werden vom Autor in einfühlsamen, treffenden Worten geschildert. Trotz des Märtyriums, das er durchlebt hat und noch einmal durchleben muss, gibt es am Ende für ihn Aussicht auf ein besseres Leben. Trotzdem bieten Autor Grimsley seinen Lesern ein verklärtes HappyEnd, sondern vielmehr den Blick auf eine weiterentwickelte Persönlichkeit, die ihren Weg nun ungestört weitergehen kann.

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