Henningstadt

Redaktion Von Redaktion

Henning ist 17 Jahre alt und lebt in der Provinz. Ausgerechnet, als seine "beste Freundin" sich für eine feste Beziehung mit ihm entscheidet, merkt er, dass er schwul ist.

Henning ist 17 Jahre alt und lebt in der Provinz. Ausgerechnet, als seine "beste Freundin" sich für eine feste Beziehung mit ihm entscheidet, merkt er, dass er schwul ist, und er versucht, sich in dieser neuen Welt zurechtzufinden.

Henning findet sein platonisches Verhältnis mit Isabell sehr praktisch: er ist irgendwie in "festen Händen" und doch frei von Verpflichtungen. Als er eines Nachts im Park erlebt, was einige Männer in den Büschen treiben, bringt ihn das auf neue Gedanken. In der Stadtbücherei findet er einen Handzettel der örtlichen Schwulengruppe, und mit Schmetterlingen im Bauch macht er sich auf den Weg dorthin. Stefan hat gerade eine Beziehung hinter sich, und er ist nicht besonders scharf darauf, sich um einen Siebzehnjährigen ohne Erfahrung zu kümmern. Als er schließlich dem naiven Charme Hennings erlegen ist, wird ihm dessen Bedürfnis nach Nähe schnell unheimlich, und er flieht nach Berlin. Henning fährt kurzentschlossen hinterher, und am Küchentisch von Stefans Freundin Tete wird alles gut... (Quelle: Maennerschwarm.de)

Das Buch ist keine literarische Meisterleistung, aber die Geschichte ist einfach nett aufgeschrieben. Viele werden sich mit Henning richtig gut identifizieren können. "Henningstadt" ist unverkrampft und geizt nicht mit ehrlichen Blicken auf diese Welt. Man merkt gleich, daß der Autor Marcus Brühl nicht viel älter als wir sind. Das Buch lohnt sich allemal für alle, die ihrem Coming Out entgegen sehen oder es schon hinter sich haben und mal vergleichen wollen.

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