Out im Kino

Redaktion Von Redaktion

Manuela Kay und Axel Schock haben sich an ein Projekt herangewagt, an dem auch gut und gerne zehn- oder zwanzigmal so viele Autoren hätten arbeiten können. Rund 1000 Titel enthält das erste deutsche lesbisch-schwule Filmlexikon.

Manuela Kay und Axel Schock haben sich an ein Projekt herangewagt, an dem auch gut und gerne zehn- oder zwanzigmal so viele Autoren hätten arbeiten können. Recherche, Recherche und noch mal Recherche - viel mehr kann man wohl zu den Mühen der Herausgeber nicht sagen. Rund 1000 Titel enthält das erste deutsche lesbisch-schwule Filmlexikon.

Das Verhältnis von schwulen zu lesbischen Filmen liegt hier bei sechs zu eins. Und einige Werke fehlen selbstverständlich, aber das kann der (schwule) Leser sehr gut verschmerzen. Ein Titel- und ein Namensregister sowie zahlreiche Abbildungen machen dieses Buch zu einem soliden Nachschlage- und Schmökerwerk.

Wie hieß noch dieser Film, in dem ach, ich komme nicht auf den Namen. Irgendeinen Anhaltspunkt sollte der geneigte Leser schon haben, aber mit dessen Hilfe lässt sich beinahe jeder Film der lesbischen und schwulen Welt schnell aufstöbern. Und dabei wird auch vor Genre-Schwellengängern nicht Halt gemacht. Auch Filme zum Thema Frauenknast oder düstere Vampirfilme finden hier Erwähnung.

Oder einfach mal die Seiten durchblättern, hier und dort hängen bleiben. Zitate von Regisseuren, lustige Anekdoten und wissenswerte Hintergrundinformationen bescheren der Leserschaft ein unterhaltsames Lesevergnügen der besonderen Art.

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