Beziehung macht faul

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Beziehung macht faul
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Nun ist es offiziell: Das Leben in einer Beziehung führt dazu, dass Menschen weniger Sport treiben und auf ihre Figur achten. Besonders wenn die Partner zusammen leben und erst recht, wenn sie zudem verheiratet sind, lässt die Sportbegeisterung stark nach.

Das sind die Ergebnisse einer Studie, die vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin durchgeführt wurde. Männer müssen in stabilen Partnerschaften ihre Attraktivität nicht mehr auf dem Heiratsmarkt unter Beweis stellen, erklärt Ingmar Rapp, einer der Autoren der Untersuchung.

Weiter zeigt die Studie: Egal ob die Befragten in einer Partnerschaft ohne gemeinsamen Haushalt lebten, ob sie zusammen wohnten oder verheiratet waren - sie trieben weniger Sport als zu der Zeit, als sie noch Singles waren. Besonders stark ließ die Sportbegeisterung bei Ehepaaren nach. Am wenigsten vernachlässigten Männer in Partnerschaften ohne gemeinsamen Haushalt ihre sportlichen Aktivitäten.

Heiratsmarkt-Hypothese

Diese Ergebnisse sprechen für die so genannte Heiratsmarkt-Hypothese der Soziologen. Demnach lässt die sportliche Aktivität von Männern und Frauen umso stärker nach, je stabiler eine Beziehung ist. In ihren Berechnungen hatten die Forscher auch andere mögliche Erklärungen überprüft. Dass Menschen in Beziehungen weniger frei verfügbare Zeit für sich haben, könne den Rückgang der sportlichen Aktivität nicht erklären.

Für ihre Untersuchung hatten die Forscher Daten von mehr als 11.000 Männern und Frauen ausgewertet, die zwischen 1992 und 2011 wiederholt befragt worden waren.

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Weitere Quellen: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung e.V., ra2 studio - Fotolia.com