Der Preis der Rettung

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Der Preis der Rettung
diego cervo/Istockphoto.com

HIV-Infizierte sterben nur noch selten an AIDS, aber die Spätfolgen der Infektion sind gravierend.

AIDS ist schon lange nicht mehr unausweichlich tödlich. Mit der sogenannten hochaktiven antiretroviralen Therapie (HAART), die vor etwa 20 Jahren eingeführt wurde, können Mediziner eine HIV-Infektion in Schach halten und den tödlichen Zusammenbruch des Immunsystems in den meisten Fällen verhindern.

Langzeitüberlebende müssen sich in steigendem Maß aber mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nervenschäden und Diabetes auseinandersetzen, berichtet die "Apotheken Umschau". Die Medikamente, aber auch das Virus selbst haben wohl einen Anteil an beschleunigten Alterungsprozessen, weshalb Komplikationen vor allem durch eine verzögerte Therapie entstehen. Die anfänglich häufigen Fettstoffwechselstörungen dagegen sind weniger geworden.

"Diese Nebenwirkungen treten auf, spielen bei den neueren Medikamenten aber nicht mehr eine so große Rolle", sagt Professor Matthias Stoll, HIV-Spezialist von der Medizinischen Hochschule Hannover. Durch eine gesunde Lebensführung könnten die Patienten die Spätfolgen zudem selbst mindern.

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