"Die PEP hat mir den Arsch gerettet"

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer
"Die PEP hat mir den Arsch gerettet"
YouTube/Ich Weiss Was Ich Tu

Ficken nur mit Gummi! Diese Regel kennt jeder. Aber wenn mal was schief geht und das Kondom reißt oder abrutscht? Keine Panik! Es gibt die PEP, die Nach-Risko-Vorsorge. Florian hat sich nach einem Risikokontakt für die PEP entschieden und erzählt von seinen Erfahrungen.

Was tun, wenn's beim Sex nicht wirklich safe war und es ein mögliches HIV-Übertragungsrisiko gab? Was tun, wenn zum Beispiel das Kondom reißt oder abrutscht? Dann kann man eine PEP machen. Die drei Buchstaben stehen für Post-Expositions-Prophylaxe, was so viel bedeutet wie "Nach-Risiko-Vorsorge": Hierbei nimmt man vier Wochen vorsorglich HIV-Medikamente ein und kann so eine Ansteckung mit hoher Chance verhindern. "Ich Weiss Was Ich Tu" (IWWIT) informiert ab sofort über die medikamentöse Notfallmaßnahme.

Im Mittelpunkt der neuen Schwerpunktseite steht das Video mit über Florian, der über seine Erfahrungen mit der PEP berichtet. Denn dem Münchner ist beim Sex mit einem HIV-positiven das Kondom gerissen. Er erzählt, wie er vier Wochen lang Medikamente genommen hat. Ob die PEP erfolgreich war, weiß man erst nach drei Monaten. "Da muss man schon ganz schön starke Nerven bewahren", erinnert sich Florian.

Außerdem ist auf der Seite eine Karte mit Adressen, wo man die "Nach-Risiko-Vorsorge" erhalten kann. Tim Schomann, Kampagnenleiter von IWWIT sagt: "Die PEP gibt es schon seit mehreren Jahren. In der Community ist das aber immer noch ziemlich unbekannt. Wir wollen das ändern."

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