Heavy Petting

Redaktion Von Redaktion

Sex ist Handwerk, und ein Handwerk muss man erlernen. In unserer neuenReihe "Bettgeflüster - Was du schon immer über Sex wissen wolltest"bringen wir dir die Vielfältigkeit der schönsten Nebensache der Weltetwas näher. Los geht's mit dem Heavy Petting.

Auch die schönste Nebensache der Welt muss einen Anfang haben. Aber wiefängt man richtig an? Was kann man machen, was eher nicht? Gerade wenndu dein erstes Mal noch nicht hattest, werden dir solche Fragen sicherdurch den Kopf gehen. Vielleicht hast du aber auch schon Erfahrungen,bist aber gespannt, ob du noch Anregungen kriegen kannst. In beidenFällen bist du hier jedenfalls richtig. Und weil wir ja am Anfang sind,fangen wir auch klein an: Mit Heavy Petting.

Was ist das überhaupt? Heavy Petting ist im eigentlichen Sinne keinGeschlechtsverkehr, aber mit Sex hat es dennoch zu tun. Beim HeavyPetting fummelt und massiert man an seinem Partner rum, nutzt seineErregung aus und stimuliert ihn. Das kann als Vorspiel dienen, aber auch bis zum Orgasmus betrieben werden. Na,und weil du das wahrscheinlich eh schon weißt, wird jetzt auch nichtlange gefackelt: Auf zur Praxis!

Da ist also irgendein intimer Moment, und ihr sitzt gemeinsam irgendwoungestört. Neben dem üblichen Streicheln, Knutschen und den stummenBlicken wird der Reiz größer. Einer von euch wagt es schließlich undlässt seine Hand vom Knie langsam in den Schritt gleiten. Eine guteMethode, und vor allem die Sicherste: Wenn der andere plötzlichabneigend reagiert, ist man schnell wieder ein Stück in Richtung Kniezurück und kann es als Streicheln tarnen. Ja ja, gewusst wie! Abernormalerweise wird er dir signalisieren, dass es ihn noch heißer macht,wenn du über die Beule in seiner Hose streichelst. Hier gilt: Wenn dudir nicht sicher bist, dass du nichts einquetscht, dann sei liebernicht zu stürmisch. Wenn du versehentlich Druck auf den Hoden ausübstanstatt auf seinen Penis, könnte das die Aktion schnell beenden.Also: Fingerspitzengefühl beweisen. Taste vorsichtig nach, wo der Penisliegt und versuche gezielt, seine Eichel zu erwischen. Wenn erunbeschnitten ist, kannst du das ausnutzen: Massier die Spitzevon seinem Penis so, dass die Vorhaut über die Eichel hin- undherrutscht.

 Wenn dein Partner anfängt, bei dir rumzufummeln, gib ihm Signale, wenner etwas macht was dir gefällt. Ein leises Stöhnen oder ein lautesAusatmen reichen manchmal schon. Und dann geht es weiter. In Phase zweiöffnest du seine Hose. Wenn das mit einer Hand nicht auf Anhiebgelingt, dann kann man nur sagen: Üben, üben, üben. Nicht umsonst sagtman, dass Sex Handwerk ist! Wenn du dann besseren Zugriff hast,erweitern sich deine Möglichkeiten enorm. Lässt du seinen Penis inseinen Shorts, überträgt derStoff jede Berührung indirekt auch auf andere Bereiche seines Gemächts.Spielt man am Penis, streichelt der Stoff auch den Hoden. Zieht manvorsichtig irgendwo an der Wäsche, streichelt der Stoff deinen Partner.Aber lass das nicht langweilig werden und greif ihm auch in die Shorts.Jetzt hast du seinen Penis natürlich direkt in der Hand, und dasbedeutet, dass du die volle Kontrolle ausüben kannst.

Günstig wäre es, wenn die Unterwäsche jetzt auch zumindest auf Kniehöherunter könnte. Wer freie Bahn hat, hat die Wahl aller Möglichkeiten!Die Hoden liegen frei und können gekrault werden aber Vorsicht mitlangen Fingernägeln. Es muss auch hier nicht einfach nur schnell undwild zugehen, zarte Berührungen kommen oft viel besser an. SanfterDruck kann deinen Partner scharf machen, starker Druck könnte ihmmissfallen. Wenn du dir nicht sicher bist, frag einfach, ob du wasanders machen sollst! Das gleiche gilt, wenn du ihm den Penismassierst. Mancher mag lieber kleine Bewegungen, ein anderer freut sichüber ein wildes rauf-runter. Das ist noch nicht genug? Nun, du hastzwei Hände. Wenn du meinst, dass seine Hoden genug haben, dannerforschemal die Region hinter seinem Hoden. Der Schwellkörper des Penis geht danämlich immer noch weiter, und wenn du da ein wenig Druck ausübst,könnte das einen erstaunlichen Effekt haben. Probier es aus!

Ist er sehr feucht? Dann mach kleinere Pausen, während duihm einen runterholst, und streich zärtlich mit deinem Finger über dieEichel. Achtung, die ist jetzt extrem empfindlich, also sei sanft! Vorallem am Vorhautbändchen ist der Mann sehr empfänglich für lustvollekleine Kreisbewegungen. Und wenn er keinen Lusttropfen produziert? Na,wofür gibt es Spucke, Babyöl oder Gleitmittel? Einfach ein paar Tropfenauf die Eichel geben, schon flutscht es ganz prima! Achtung: Wenn ihrBabyöl benutzt, könnt ihr danach kein Kondom benutzen Fett greiftLatex an! Also nur auf fettigen Glitsch zurückgreifen, wenn ihr nichtvorhabt, Analverkehr zu betreiben!

Die freiliegende Eichel solltest du übrigens nicht zu starkbeanspruchen. Das könnte ein viel zu starker Reiz sein und wird danneher Lust tötend. Und wenn der andere ein Intimpiercing hat, seivorsichtig damit: nicht stark ziehen, oder irgendwie einquetschen. Daskönnte zu ungewollten Verletzungen führen. Das gleiche gilt bei einerVorhautverengung. Reiß nicht so lange dran rum bis du doch noch dieEichel in voller Pracht siehst. Das ist ziemlich schmerzhaft und bringtnicht viel.

Das ist dir zu wenig? Du willst mehr? Dann lies beim nächsten Mal, wie du beim Oralverkehr die Pole-Position bekommst!

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