HIV und Safer Sex

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Über das HI-Virus weiss die heutige Medizin relativ viel, und über die Abwehrvorgänge im menschlichen Körper werden laufend neue Kenntnisse gewonnen, aber das Ziel, sich vollständige Klarheit über die krankmachenden Vorgänge zu verschaffen, ist noch nicht erreicht.

Über das HI-Virus weiß die heutige Medizin relativ viel, und über die Abwehrvorgänge im menschlichen Körper werden laufend neue Kenntnisse gewonnen, aber das Ziel, sich vollständige Klarheit über die krankmachenden Vorgänge zu verschaffen, ist noch nicht erreicht. Wir wissen, dass das HIV ein sehr empfindliches Virus ist. Außerhalb des Körpers ist es nicht überlebensfähig.

HI-Viren befallen unter anderem Zellen des Abwehr- oder Immunsystems (z.B. die T-Helferzellen). Dadurch kommt es mit der Zeit zur Lahmlegung des Immunsystems. Wer sich mit HIV infiziert, merkt zunächst meist nichts davon. Manchmal kommt es zu einem grippeähnlichen Krankheitsbild mit Fieber und Lymphknotenschwellungen. Der Organismus versucht, sich gegen den fremden Eindringling zu wehren, indem er Antikörper bildet. Diese können mit einem Bluttest nachgewiesen werden. Falls solche Antikörper gefunden werden, nennt man diesen Zustand 'HIV-positiv'.

Als 'Aids' (Abkürzung für Acquired Immune Deficiency Syndrome). wird der Zustand bezeichnet, bei dem der Körper infolge der fortgeschrittenen Immunschwäche andere Krankheiten (z.B. Lungen- oder Darmentzündungen usw.) nicht mehr abwehren kann. Trotz weltweiten Anstrengungen und ständig wiederkehrenden Sensationsmeldungen in der Presse ist eine wirksame Schutzimpfung in naher Zukunft nicht zu erwarten. Die heute einzige Möglichkeit, sich vor Aids zu schützen, ist, dem Virus keine Möglichkeit zu geben, in den eigenen Körper zu gelangen.

1982 bekam die ein Jahr vorher bekannt gewordene Krankheit, die zuvor noch als "Schwulenkrebs" bezeichnet wurde, den Namen AIDS, weil sich herausgestellt hatte, daß sich auch heterosexuelle Menschen an dieser Krankheit anstecken konnten.

Auf der politischen Ebene hatte das Böse einen Namen: Peter Gauweiler. Der bayerische Staatssekretär unter Ministerpräsident Strauß wollte die Krankheit Ende der 80er Jahre mit den herkömmlichen Mitteln der Seuchenbekämpfung "eindämmen". Das sollte bedeuten: Meldepflicht, Zwangstests, Isolation von Menschen mit HIV. Doch zum Glück setzte sich diese radikale Vorgehensweise nicht durch. Durch Aufklärungsaktionen in den Medien und an Schulen unter Führung der vor 15 Jahren gegründeten Deutschen Aidshilfe e.V. konnte die Bevölkerung in Bezug auf das Thema AIDS sensibilisiert werden.

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