Oralverkehr

Redaktion Von Redaktion

Heute reden wir über die weltbegewende Frage, wie man eigentlichrichtig bläst. Denn auch beim Oralverkehr gibt es einige wichtigeAspekte, die man sowohl als Aktiver, als auch als Passiver undbedingtbeachten muss. Bettgeflüster - was du schon immer über Sex wissenwolltest.

Das Vorspiel haben wir ja beim letzten Mal schon durchgekaut. Vom kauen muss ich jetzt aber dringend abraten! Denn jetzt reden wir Tacheles über die weltbewegende Frage, wie man eigentlich richtig bläst! Beginnen wir damit, was du als Aktiver beim Oralsex machen kannst. Da der Aktive beim Oralsex derjenige ist, der einen geblasen bekommt, solltest du stehen, auf dem Rücken liegen oder in einer ähnlichen Position sein, damit der passive Partner auch mit seinem Mund an die erwünschte Zone gelangen kann. Außerdem geht diese Praktik, im Gegensatz zum Petting, nur dann, wenn du die Hose entweder ausgezogen oder wenigstens weit genug geöffnet hast, um deinen Penis auch hinhalten zu können.

Wenn du durch das Vorspiel noch nicht erregt genug bist, dann lass dich von deinem Partner erstmal verwöhnen, bis du voll erregt bist Tipps dazu gibts zum Beispiel in der ersten Folge unserer Serie, mehr kommt später noch! Wenn deine Erektion dem Partner bereits ins Auge springt, dann kann es direkt losgehen. Als Aktiver hast du die Möglichkeit, gewissen Einfluss auf das Geschehen zu nehmen - das muss aber nicht sein. Beweg deine Hüfte ein wenig. Umfasse den Kopf deines Partners und führe ihn. Ob sanft oder bestimmt, ist euren gemeinsamen Vorlieben überlassen. Beachte: Wenn du zu bestimmend bist und deinen Penis bis in den Rachenraum des passiven Partners stößt, kann dies gegebenenfalls zu unerwünschtem Würgereiz führen! Ich empfehle, dies erst nach einer gewissen Zeit der Übung zu praktizieren, falls du das erregend findest. Und durch gezielte Anweisungen kannst du, da du den Mund ja noch frei hast, auch sagen, was dein Partner mal tun soll oder was er besser unterlässt. Dein Partner wird es als angenehm Empfinden, wenn du durch akustische Signale (Stöhnen, Dirty Talk, ) klarmachst, was dir gefällt! Um die Aktion zu verlängern, kannst du bewusst zwischendurch deinen Schwanz aus dem Mund deines Partners herausziehen und ihm zum Beispiel deinen Hodensack hinhalten. Wenn dir der Hoden geleckt wird, erfährst du zwar eine recht starke Stimulierung. Dennoch ist der Sack längst nicht so  unmittelbar reizbar wie die Eichel.

Wenn du merkst, dass du kurz vor dem Orgasmus bist, kannst du entweder wie eben beschrieben abbrechen um das Abspritzen hinauszuzögern, oder aber du ziehst deinen Penis heraus und masturbierst die letzten Momente vor dem Samenerguss. Ein Erguss in den Mund deines Partners ist nur dann vertretbar, wenn du dich in einer festen Beziehung mit genügend Vertrauen und einem aktuellen HIV-Testergebnis befindest. Ansonsten solltet ihr wirklich lieber beim Safer Sex bleiben.

Du hast dich entschieden, die passive Rolle einzunehmen und dem Partner einen zu blasen? Nun gut, auch hier gibt es einiges, was du beachten solltest.

Um in Hüfthöhe deines Partners am besten zu Werke zu gehen, solltest du dich entweder setzen oder hinknien. Wenn du ihm erlaubst, die volle Kontrolle zu haben und einen "Face-Fuck" mitmachst, leg dich am besten auf den Rücken oder lehne dich irgendwo bequem an, damit der aktive Partner sich normal bewegen kann. Spätestens jetzt solltest du dem Partner an die Wäsche gehen und die Kleidung entfernen, denn das anknabbern des erigierten Penis mag durch die Hose ja stimulierend sein, ist aber eher in den Bereich des Vorspieles einzuordnen. Der vor dir hängende Penis ist klein und schlaff, du willst aber nun unbedingt mehr daraus machen? Kein Problem, ein paar kleine Tipps helfen da schon weiter.

1. Zieh die Vorhaut sanft nach hinten. Küss seine Eichel und lecken Sie vorsichtig an dem Vorhautbändchen, welches die Vorhaut mit der Eichel verbindet. Dies ist eine der erogensten Zonen des Mannes!

2. Nimm den Penis auch ruhig schonmal in den Mund und sauge sanft daran. Nimm auch deine Hände zur Hilfe, um die umliegenden Regionen zu streicheln. (Hodensack, Schambein, Hintern, aber auch ruhig Bauch und Brust!)

3. Lasse deine Zunge um die Eichel kreisen.
Kombiniere diese Dinge miteinander und lass deiner Phantasie freien Lauf!

Hat dein Partner nun eine Erektion, kannst du wie oben beschrieben weiter verfahren. Hier noch ein paar Tipps:

- Vermeide es, mit deinen Zähnen allzu unzart umzugehen: Wenn dein Partner nicht gerade auf Bisse und Knabberspielchen steht, wird er dir sehr dankbar sein, möglichst wenig von deinen Zähnen zu spüren. Deshalb ist es zum Beispiel sinnvoll, die Schneidezähne mit deinen Lippen zu verdecken.

- Blase niemals im wörtlichen Sinne, das ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann auch zu unangenehmen Nebenerscheinungen wie Entzündungen führen!

- Versuch, an der Reaktion deines Partners herauszufinden, was er gerne mag. Findet er es erregender, gesaugt oder geleckt zu werden? Mag er es lieber, wenn du mit den Lippen und der Zunge seine Eichel liebkost, oder wenn du seine Erektion tief in dir aufnimmst?

- Erforsche auch, was dir selbst gefällt! Bewegst du deinen Kopf lieber selbst, oder soll sich lieber dein Partner in dir bewegen?

- Wenn du dir beim blasen nicht selbst einen runterholst, dann schaue mal, was du deinem Partner noch nettes tun könntest. Mag er anale Stimulierung, kann es ihn durchaus erregen, wenn du mit deinem angefeuchteten Finger in seinem Po spielst. Vielleicht mag er es aber auch, wenn du seinen Hoden mit Zunge und Fingern sanft streichelst und massierst. Auch hier ist wieder deine Phantasie gefragt! Achte auf die Reaktionen deines Partners. Auch non-verbale Reaktionen sind Zeichen seiner Lust: Gänsehaut, lustvolles Zittern seiner Schenkel, die Art, wie er atmet.

Druck auf die Peniswurzel (unterhalb des Hodensacks) erhöht die Dauer des Geschlechtsverkehrs ggf. und erhöht das Lustgefühl für deinen Partner. So kannst du theoretisch den Orgasmus hinauszögern. Bitte beachte, dass diese Praktik es schwieriger machen könnte, Safer Sex zu betreiben, weil es so schwierig werden kann, den Punkt des Orgasmus zu erkennen. Fordert dein Partner dich auf, aufzuhören, solltest du dies tun, um einen Erguss in deinem Mund zu vermeiden. Versuche stattdessen umgehend, den Orgasmus unter Zuhilfenahme deiner Hand herbeizuführen. So kann dein Partner außerhalb deines Körpers ejakulieren, ohne dich einem Risiko auszusetzen. Beachte, dass HIV auch über die Augen übertragen werden kann: Kein Sperma auf die Augenschleimhaut kommen lassen!

Wie gehts weiter? In der nächsten Folge von Bettgeflüster gibt es Tipps zum Thema Analsex. Sei gespannt!

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