Safer Sex ohne Kondom?

Falk Steinborn Von Falk Steinborn

Lange Zeit galt das Kondom als das Verhütungsmittel schlecht hin, um sich vor HIV zu schützen. Mittlerweile gibt es aber ein Umdenken beim Safer Sex. Köpfchen einsetzen und miteinander reden sind zwei neue Faustregeln.

Schutz vor HIV - das verspricht das Kondom als einziges Verhütungsmittel. Die Aufklärungskampagnen der letzten 20 Jahre stellten deshalb immer wieder das Kondom in den Vordergrund. Das ist auch richtig. Denn um sich vor HIV zu schützen, hilft ein Gummi immer noch am Sichersten. Allerdings gibt es auch einige Menschen, bei denen das nicht ankommt. Die Aufklärungsarbeit erlebt deshalb gerade einen Denkwandel. Das neue Prinzip: Alle die sowieso kein Kondom benutzen, sollen wenigstens das Ansteckungsrisiko mit HIV mininmieren. Wie das gehen kann? Seht selbst:

Trotz vieler anderen Möglichkeiten, das HIV-Ansteckungsrisiko zu senken: Nahezu sicher ist Sex nur mit einem Kondom! Denn bei "Zero Sorting" und Co. ist Vertrauen und Kommunikation die Grundvoraussetzung. Ersteres kann gebrochen werden, Zweiteres scheitert eventuell daran, das der Sex-Partner seinen eigenen HIV-Status nicht kennt. 
Safer Sex beginnt aber damit, sich seines eigenen HIV-Status bewusst zu sein - zum Schutz für sich selber und den (Sex-) Partner. Ob man nun negativ oder positiv ist, verrät ein HIV-Test. Neuerdings gibt's diese auch als Schnelltests. Das gute: Die Schnelltests sind genauso sicher wie die herkömlichen Tests.

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Weitere Quellen: queerblick, istockphoto.com