Wundermittelchen der Natur

Redaktion Von Redaktion

Seit Menschen zurückdenken können, werden schon Tränke, Kräuter,Gewürze oder Nahrungsmittel genutzt, um die Lust zu steigern. Die Redeist von Aphrodisiaka, Substanzen, denen nachgesagt wird, sexuellesVerlangen auszulösen.

Wenn von Aphrodisiaka die Rede ist, sind Substanzen gemeint, die das sexuelle Verlangen und das Lustempfinden steigern. Die Namensgeberin dieser Substanzen war die griechische Göttin Aphrodite, die Göttin derLiebe. Diese Lustmacher sind jedoch keine Erfindung der Griechen, sondern werden schon gesucht und hergestellt, seit es Menschen gibt.Als Aphrodisiaka bezeichnet man alle Nahrungsmittel, Gewürze,Medikamente oder auch Drogen, denen nachgesagt wird, sie hätten eine sexuell stimulierende Wirkung. So unterschiedlich Aphrodisiaka sind, so unterschiedlich war auch schon immer ihr Konsum: Die aller meistenwerden verspeist, inhaliert oder geraucht. Neben der Steigerung derEmpfänglichkeit von Reizen sollen diese Substanzen auch den Sex an sich intensiver werden lassen. Aphrodisiaka sollten keinenfalls mitPotenzmitteln verwechselt werden, da Potenzmittel nicht sexuell stimulieren, sondern lediglich gegen Erektionsstörungen wirken.

Bei vielen Aphrodisiaka konnten bisher keine echten Wirkungen nachgewiesen werden, diese entstanden meist durch den Placebo-Effekt.Wie immer spielt bei der Erotik der Kopf die größte Rolle, hier wird nämlich auch die Hormonausschüttung gesteuert. Ein eingenommenes Aphrodisiakum in einer bedrückenden Stimmung wird kein sexuellesVerlangen auslösen. Jemanden, den man nicht erotisch findet, wird man auch nach dem Benutzen von Aphrodisiaka nicht erotischer finden.Hingegen bei einem romantischen Abend zu zweit würden Aphrodisiaka durch ihre körperstimulierende Wirkung noch einen zusätzlichen Reiz ausüben.

Die Wirkung der Liebesdrogen beruht grundlegend auf vier verschiedenen Mechanismen. Sie können Organe des Harnapparates wie beispielsweise dieNiere oder die Blase reizen und dadurch indirekt auch die Luststeigern. Einige Gleitge lhersteller haben dieses Prinzip schon für sich entdeckt und vertreiben Gleitgel, welches ein Wärme- oder Kältegefühl auslöst. Neben der Reizung des Harnapparates können durch Aphrodisiaka auch die Schleimhäute der Genitalien angeregt werden. Durch ihren hohenEiweiß- oder Vitamingehalt spenden sie dem Konsumentenen zusätzlich Energie. Manche Aphrodisiaka enthalten Aromastoffe, die den menschlichen Sexuallockstoffen sehr ähnlich sind und dadurch die Lust auf Sex hervorrufen können.

Aphrodisiaka aus der Küche

  • Austern
    Das bekannteste aller Aphrodisiaka ist wohl die Auster. Schon in der griechischen Antike ist sie als Lustmacher bekannt, da die griechischeLiebesgöttin Aphrodite laut einem Mythos aus einer Auster entsprang.Meeresfrüchte enthalten generell sehr viel Eiweiß, sind daher guteEnergielieferanten und wirken dadurch bei Verzehr vitalisierend.Austern enthalten zusätzlich so viel Zink, dass sie als das konzentrierteste Zinkvorkommen der Natur gelten. Bereits eine Auster deckt den Tagesbedarf an Zink. Zink ist ein Mineralstoff, welchenMänner zur Produktion des Sexualhormons Testosteron brauchen. AlsEnergielieferant und Zinkquelle ist die Auster somit für Männer das Aphrodisiakum der Wahl.
  • Chili
    Ein Scharfmacher im wortwörtlichen Sinne ist Chili. Beim Verspeisen löst die Schärfe von Chili Schmerzen aus. Der Körper reagiert aufSchmerzen aller Art mit einer Ausschüttung von körpereigenen Endorphinen, welche Schmerzen dämpfen und leichte Euphorie auslösen.Der Hauptwirkstoff der Chili, Capsaicin, reizt die Schleimhäute und denHarnapparat, was zu einer Verstärkung der Empfindlichkeit führen kann.Eine halbe Chilischote pro Person genügt schon, um die gewünschteWirkung zu erzielen.
  • Vanille und Kakao
    Vanille, eine Pflanze aus der Familie der Orchideen wurde breits von den Ureinwohnern Mexikos als heilig verehrt. Aus den Vanilleschoten brauten sie zusammen mit Kakaobohnen ein Getränk, dem aphrodisierende Wirkung zugeschrieben wurde. Die Kombination aus Vanille und Kakao gilt als besonders wirksam. Das Aroma von Vanille ähnelt den menschlichenSexual-Lockstoffen, die anregend wirken, Kakao enthält neben dem belebenden Koffein auch Phenylethylamin, welches eine leichte Euphorie auslöst.

Wenn du dir mit deinem Freund also einen scharfen Abend machen willst, dann verführe ihn doch mit den Aphrodisiaka aus der Küche, indem du eine leckere Mahlzeit nur für euch beide damit zubereitest. Lass uns doch wissen, ob unsere Ratschläge gewirkt haben!

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Weitere Quellen: Roland Weißegger; fotolia.com/Zlata; istockphoto.com/Wolfgang Amri