Blackout im Rausch

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Blackout im Rausch

Queerblick

Stell dir vor, du wachst nach einer langen Partynacht auf und neben dir schläft ein nackter Mann. Dann stellt sich nur eine Frage: Was ist geschehen?

Eine Hausparty, Vodka, Armdrücken und noch mehr Vodka - das ist alles, woran sich der Protagonist im Kurzfilm "Dare the gap" erinnern kann. Sein Gedächtnis ist vage und lückenhaft. Was noch alles passiert ist, davon hat er keine Ahnung - zumindest zunächst. Denn alsbald ahnt er, dass da noch etwas sein könnte, was sein Leben auf den Kopf stellt.

Einzigartig ist diese Geschichte, die von der Jugendgruppe J.u.n.g.S. aus Leipzig erdacht wurde, nicht. Das Entdecken der Lust am gleichen Geschlecht im Rausch ist ein häufiges Moment in vielen schwulen Spielfilmen und Coming-out-Geschichten.

Neu ist hingegen die Ebene, die die Jugendgruppe dem Ganzen hinzugefügt hat. Für sie ist es kein Kurzfilm über einen schwulen, sondern über einen bisexuellen jungen Mann. Getreu dem Motto "Dare the gap" bedeutet für sie das Begehren anderer Männer nicht, dass Frauen dadurch automatisch uninteressant werden. Im Gegenteil. Es gibt noch etwas zwischen Homo- und Heterosexualität.

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Sebastian Thiele, Leiter der Jugendgruppe J.u.n.g.S:

"Wir haben uns für das Thema Bisexualität entschieden, weil dieser Form zu lieben unseres Erachtens nach viel zu wenig Aufmerksamkeit zukommt und sie zudem sogar oft unterschätzt bzw. nicht ernst genommen wird."

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