Erwachen

Redaktion Von Redaktion
Erwachen

privat

Mit Erwachen nimmt sich Jonas Niemann einem schwierigen Thema an: Homophobie in einer heteronormativen Gesellschaft, die kein Verständnis für Andersartige hat.

Wie würde sich jemand fühlen, der schlagartig vom Täter zum Opfer wird? Das Gefühl des Ausgegrenztwerdens, vielleicht auch des Andersseins, wird dem Täter möglicherweise nur dann bewusst, wenn er selbst die Rolle seines Opfers einnimmt. Und wer weiß, vielleicht lernt er ja daraus.

Die Idee zu dem Film ist mir gekommen, als ich Blumios Die Welt ist schwul-Song gehört habe, in dem er als Hetero eine Minderheit darstellt - und nicht umgekehrt, erklärt der 20-jährige Filmemacher Jonas Niemann im Gespräch mit dbna.

Schon seit einer Weile ist Jonas im Machinima- und Kurzfilmbereich tätig, seine Produktionen hatten aber immer nur eine recht kleine Reichweite. Auch wenn es 'nur' ein Machinima ist, liegt es mir dieses Mal sehr am Herzen, etwas mehr Zuschauer für diesen Film zu gewinnen, möglichst auch welche, die mit dem Thema Homosexualität und Homophobie sonst noch nicht viel zu tun hatten, so der Berliner. Daher hat sich Jonas auch entschlossen, sich mit dem Film um den Camgaroo-Award, einem recht großen Kurzfilmwettbewerb, zu bewerben.

Für die Zukunft habe ich schon einige weitere Projekte im Kopf, inwiefern sich diese umsetzen lassen, bleibt aber abzuwarten, meint Jonas abschließend.

#Themen
Video Homophobie
dbna.newsletter
Bleibe immer up-to-date.
Abonniere unseren wöchentlichen Newsletter!