Hermanns wirft das Handtuch

Redaktion Von Redaktion

Thomas Hermanns wird im nächsten Jahr nicht den deutschen Grand-Prix-Vorentscheid und die Sendung am Abend präsentieren. Er reagierte so auf die Misserfolge der deutschen Teilnehmer beim Eurovision Song Contest. "Ich will ja kein Masochist werden".

(dbna.de / DWDL.de) Thomas Hermanns wird im nächsten Jahr nicht den deutschen Vorentscheid und den Grand-Prix Abend präsentieren. Er reagierte so auf die Misserfolge der deutschen Teilnehmer beim Eurovision Song Contest. "Ich will ja kein Masochist werden", meint er im Exklusivinterview mit dem Branchendienst DWDL.

Die Vorentscheide der letzten Jahre waren in den Augen des 45-Jährigen durchaus gelungen. Aber in Bezug auf das Abschneiden der deutschen Künstler im internationalen Wettkampf sei er "mit seinem Latein irgendwie am Ende". Frustrierend sei in den letzten Jahren auch die immer höhere Komplexität des ESC geworden. Die letzten Siegertitel profitierten demnach vor allem von den hohen Punktzahlen ihrer Nachbarländer.

Der federführende NDR bedauert den Ausstieg des bekennenden Schlagerfans "außerordentlich", unterstreicht Volker Herres, der Programmdirektor. Die Sendeanstalt denkt über ein neues Regelwerk für den Vorentscheid nach.

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Weitere Quellen: Netzeitung, DWDL, NDR/Uwe Ernst