Homosexualität & Fußball

Redaktion Von Redaktion

Homosexualität und Fußball scheinen noch immer unvereinbare Gegensätze zu sein. Fußball gilt als Macho-Sport - reserviert für echte Kerle. Dabei kennen echte Kerle untereinander beim Torjubel kaum Berührungsängste. Toleriert werden diese Körperkontakte aber nur in einer garantiert schwulenfreien Welt.

Homosexualität und Fußball scheinen noch immer unvereinbare Gegensätze zu sein. Fußball gilt als Macho-Sport - reserviert für echte Kerle. Dabei kennen echte Kerle untereinander beim Torjubel kaum Berührungsängste. Toleriert werden diese Körperkontakte aber nur in einer garantiert schwulenfreien Welt.

Dabei müsste - rein statistisch betrachtet - einer von elf Bundesligaspielern homosexuell sein. Es gibt sie, schwule Fußballer. Sie führen oft ein Doppelleben. Viele sind verheiratet und verheimlichen ihre Homosexualität vor der Ehefrau, sie bringen zu Vereinsfeiern die eingeweihte beste Freundin mit oder Hostessen spielen die Lebensgefährtin.

Sie müssen sich verleugnen - vor dem Trainer, der Mannschaft und den Medien.

Zu dieser Thematik strahlt das DSF am 28.05.2008 um 18.45 die Dokumentation "Das große Tabu - Homosexualität & Fußball" aus. Es äußern sich bekannte Fußballer und Funktionäre wie DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, Bundestrainer Joachim Löw, Nationalspieler Philipp Lahm und Kölns Trainer Christoph Daum zu dem Thema.

Auch Marcus Urban, ehemaliger DDR-Jugendauswahlspieler, kommt zu Wort. Er stand bei Rot-Weiß Erfurt unter Vertrag, bis er mit 20 Jahren aufgrund seiner Homosexualität seine Karriere beendete. Erzählt wird auch die Geschichte der deutschen Ex-Nationalspielerin Anouschka Bernhard (Europameisterin, Vize-Weltmeisterin 1995), die zum ersten Mal öffentlich über ihre Homosexualität spricht.

Weitere TV-Tipps findest du in unserer Rubrik "Fernsehen".

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Weitere Quellen: DSF Presse