Knutschen, kuscheln, jubilieren

Redaktion Von Redaktion

Jung, schlank, athletisch und blond, um die 1,85 groß, gut aussehendund von oben bis unten durchgestylt: Das dürfte in etwa das Idealbildeines schwulen Mannes sein. Dass dem kaum jemand wirklich entsprichtist offensichtlich. In "Knutschen Kuscheln Jubilieren" scheitert esaber schon am ersten Attribut: Jung.

Jung, schlank, athletisch und blond, um die 1,85 groß, gut aussehendund von oben bis unten durchgestylt: Das dürfte in etwa das Idealbildeines schwulen Mannes sein. Dass dem kaum jemand wirklich entsprichtist offensichtlich. In "Knutschen Kuscheln Jubilieren" scheitert esaber schon am ersten Attribut: Jung. Denn die gelungene Mischung ausDokumentation und gestellten Szenen von Regisseur Peter Kern dreht sichum eine Gruppe schwule Männer in ihren besten grauen - Jahren. Undsie alle haben eins gemeinsam sie stehen auf Jungs um die 20. Und siesind Stammgäste der Düsseldorfer Stricherkneipe "Le Clou".

Ihre Familiesind sie selbst und wenn erst einmal ein paar Alt-Bier gehoben sind,blühen die extravaganten Gemüter der "Klischeeschwuppen" so richtigauf. Ob sich nun Udo aka "Mutter Colonia" mal wieder als Kardinalfeiern lässt oder Ronald Wanoski seinen Nachnamen mit NamensvetterRonald Reagan vertauscht zu schmunzeln und grinsen gibt es reichlichin Knutschen Kuscheln Jubilieren. Der mit einem Budget von nur 100.000Euro gedrehte Film zeigt auf beeindruckende Art und Weise das Leben derbunten Chaostruppe auf der Suche nach Lebenslust, Jugend und Sex. Ohnedabei auch die vermeintlichen Schattenseiten der schwulen Subkulturauszublenden.

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