Vor kurzem hat Howie seine Mutter verloren, die bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Als dann noch seine heimliche Liebe verschwindet und sein Vater wegen Betrugs festgenommen wird, gerät sein Leben total aus den Fugen.

"L.I.E. - Long Island Expressway.
Es gibt die Fahrspuren nach Osten, es gibt die Fahrspuren nach Westen.
Dann gibt's da noch die Fahrspuren, die direkt in die Hölle führen.
Eine Menge Leute sind dort gestorben [...]
Ich pass auf, dass er mich nicht kriegt."

Das sind die Gedanken mit denen der 15-jährige Howie seit dem Tod seiner Mutter lebt. Denn auch sie ist ein Opfer des L.I.E. geworden. Sein Vater ist für Howie nicht die größte Hilfe, diesen Schicksalsschlag zu verarbeiten, denn er ist ein beschäftigter Geschäftsmann und findet selten Zeit für seinen Sohn. Darüber hinaus hat er seinen Trost bereits in einer neuen Geliebten gefunden, was Howie in tiefster Seele schmerzt.

 Kurzweilige Aufmerksamkeit findet Howie bei seinen "Freunden": einer Clicque von Jungs, die sich das Einsteigen in fremde Häuser zum Hobby gemacht haben. Unter ihnen ist auch der draufgängerische Gary, der Howie durch seine Art und seine Figur in seinen Bann gezogen hat - denn Howie steht auf Jungs und verliebt sich in Gary. Gemeinsam träumen sie davon, nach Kalifornien durchzubrennen.

Doch als Gary ohne Ankündigung allein aufbricht und dann auch noch Howies Vater wegen dubioser Geschäfte verhaftet wird, steht der sensible Junge alleine da. In dieser Situation präsentiert sich Big John - Kriegsveteran und Päderast - als Vaterersatz und scheinbar vertrauenswürdiger Freund.

dbna.newsletter
Bleibe immer up-to-date.
Abonniere unseren wöchentlichen Newsletter!
Weitere Quellen: Bilder mit Genehmigung der Edition Salzgeber