Meeresfrüchte

Andreas Graf Von Andreas Graf

Béatrix verbringt mit ihrem Mann Marc und dem pubertierenden SohnCharly die Sommerferien. Die Mutter bildet sich ein, ihr Sohn wäreschwul. Am Ende wird nichts mehr so sein, wie es am Anfang einmal war.

Es ist Sommer. Zum ersten Mal reist Marc mit seiner Frau Béatrix und den Kindern in das Haus am Mittelmeer, in dem er als Teenager immer die Ferien verbrachte. Obwohl der Mistral bläst und das Meer noch kühl ist, weckt die sommerliche Hitze allmählich Sinne und Sehnsüchte. Die Tochter Laura wartet sehnlichst auf die Ankunft ihres Freundes, der sie mit seinem Motorrad aus dem Familientrott befreien soll. Ihr Bruder Charly wartet auf Martin, der sich in Charly verliebt hat, aber Charly ist nicht schwul. 

Beatrix spürt die angespannte Atmosphäre zwischen den Jungen und bildet sich ein, ihr Sohn wäre schwul. Nicht besonders beeindruckt von ihrer Vermutung, erzählt sie Marc davon, den das ziemlich aufwühlt. Mit der Ankunft von Mathieu, dem Liebhaber von Béatrix, wird die Situation nur noch turbulenter. Denn er möchte, dass sie für ihn ihren Mann verlässt. So verlaufen die Sommerferien ganz anders als ursprünglich vorgesehen. Das nächtliche Hin und Her samt zugeschlagener Türen stellt sehr bald das Liebesleben aller Familienmitglieder auf den Kopf.

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Weitere Quellen: Prokino