Regierung warnt Gandalf-Darsteller vor Russland-Reise

Redaktion Von Redaktion
Regierung warnt Gandalf-Darsteller vor Russland-Reise
landmark/pr-photos

Gandalf Darsteller Ian McKellen wird seine geplante Russland Reise vorerst verschieben. Die homophobe Gesetzgebung in Russland ist ein Grund, der seine Reisepläne änderte und ihn die Warnung der britischen Regierung ernst nehmen ließ.

Anlässlich zur Hobbits Filmpremiere "Smaugs Einöde" plante der Schauspieler einen Russland Besuch. Doch müssen seine russischen Fans sich weiter in Geduld üben. "Sie würden mich nicht vor diesen Gesetzen beschützen können", habe das britische Außenministerium ihm mitgeteilt, sagte McKellen dem Magazin "Radio Times".

Die Warnung bezieht sich hier auf das sogenannte "Homo-Propaganda-Gesetz", das jegliche "Werbung" für Homosexualität gegenüber Minderjährigen unter Strafe stellt. Ausländern droht neben einer Geldstrafe bis zu 15 Tage Arrest und die Ausweisung aus Russland.

Da ein Großteil der Fans von Ian McKellen minderjährig sind, würde ein Besuch des Stars nicht nur ihn selbst, sondern auch seine Fans der Gefahr in Russland aussetzen. Da sich Ian McKellen als Mitbegründer von Stonewall, einer britischen Schwulen-Organisation, versteht,  könnte sein Auftritt in Russland ein Anlass zum Ärgernis werden.

Es sei unverständlich, dass so ein Gesetz zweieinhalb Stunden von London entfernt in der heutigen modernen Zeitin Kraft treten könnte, sagte der 74-Jährige. 

dbna.newsletter
Bleibe immer up-to-date.
Abonniere unseren wöchentlichen Newsletter!
Weitere Quellen: landmark/pr-photos