Schwarze Schafe

Redaktion Von Redaktion

Witzig und philosophisch, sexy und böse zugleich: Der Film "Schwarze Schafe" aus dem Jahr 2006 zeigt die verschiedenen Facetten Berlins auf unterhaltsame Art und Weise. dbna verlost 3 Exemplare des Films auf DVD.

"Die Revolution meditiert nicht." Breslin (Robert Stadlober) ist genervt, weil ihn sein Mitbewohner Julian (Tom Schilling) bei der Gartenarbeit stört. Er ist einfach so ins Karottenernten reingeplatzt. Breslin und Julian, zwei schwule Berliner Studenten, verbringen die gemeinsame Zeit damit, über die großen Probleme der Welt zu philosophieren. Arbeitslosigkeit, Geld, Gesellschaft das sind ihre zentralen Themen. Das geht lange gut. Bis es beim Umzug eines befreundeten schwulen Paares zum Eklat kommt.

Das ist eine von fünf Geschichten, die der Film "Schwarze Schafe" des Regisseurs Oliver Rihs erzählt. Die Episoden sind ineinander verschachtelt, haben aber inhaltlich nichts miteinander zu tun. Bis auf den roten Faden natürlich, das eigentliche Thema des Films: Berlin.

Neben der Geschichte der beiden Studenten, wird auch die Geschichte von "Handmodel" Boris erzählt, der mit dem Gedanken spielt, sich die Hand abzuhacken, um die Versicherungssumme zu kassieren. Tourguide Charlotte wird bei einer beschaulichen Spreefahrt mit alten und neuen Klischees über Ost- und West-Berlin konfrontiert und dann taucht auch noch ihr Freund auf, hackedicht.

Fred und Arnold, zwei Jungs, die endlich richtige Satanisten sein wollen, planen eine große Zeremonie, für die eine nackte Frau unerlässlich ist. Die angeheuerte Prostituierte ist aber plötzlich verhindert. Wo treibt man auf die Schnelle eine nackte Frau auf? Die Teufelsanbeter machen sich auf den Weg zu Arnolds Großmutter. Die fünfte Geschichte erzählt von drei Türken, die Berlin auf der Suche nach Sex durchstreifen. Als die drei am nächsten Morgen nackt, wie Gott sie schuf, aufwachen, sind sie um einige Erfahrungen reicher, wenn auch nicht um sexuelle.

Oliver Rihs hat den Episodenfilm aus künstlerischen Gründen in schwarz-weiß gedreht. Einige wenige Farbtupfer lenken gekonnt die Aufmerksamkeit der Zuschauer. Alle Darsteller, darunter einige namhafte wie Robert Stadlober, Tom Schilling oder Eralp Uzun, haben ohne Gage gearbeitet.

Es war wohl mehr der Spaß daran, mal etwas Anderes und etwas Unangepasstes zu machen, der sie dazu bewogen hat. Der Film aus dem Jahr 2006 konnte beim Schweizer Filmpreis eine Nominierung als "Bester Spielfilm" ergattern.

Der Film "Schwarze Schafe" ist bei EuroVideo auf DVD erschienen und überall im Handel erhältlich. Aufgrund einiger expliziter Szenen, hat er jedoch keine Jugendfreigabe bekommen. Wer also das achtzehnte Lebensjahr vollendet hat und einen Film sucht, der witzig und philosophisch, böse und sexy zugleich ist, dem sei "Schwarze Schafe" ans Herz gelegt.

3 Exemplare verlosen wir unter den Teilnehmern an unserem Gewinnspiel.

dbna.newsletter
Bleibe immer up-to-date.
Abonniere unseren wöchentlichen Newsletter!
Weitere Quellen: eurovideo.de, BBQ Distribution