Teddy Award

Redaktion Von Redaktion

In Berlin wurde am Freitag im Rahmen der Berlinale der Teddy Award verliehen.

In Berlin wurde am Freitag im Rahmen der Berlinale der Teddy Award verliehen. Bereits zum zweiten Mal ist der mexikanische Regisseur Julian Hernández für den besten schwul-lesbischen Spielfilm der Berliner Filmfestspiele ausgezeichnet worden.

Er erhielt den Hauptpreis, dotiert mit 3000 EUR, für das dreistündige Epos "Raging Sun, Raging Sky".

Zum besten Dokumentarfilm erkor die internationale Jury, die aus acht schwul-lesbischen Filmemachern und "Queer-Filmfestival-Organisatoren" besteht, den Film "Fig Trees", der den Kampf zweier Aids-Aktivisten erzählt.

Der Kurzfilmpreis ging dieses Jahr an "A Horse Is Not A Metaphore" der US-Filmemacherin Barbara Hammer.

Erstmals wurde auch ein Preis für die beste darstellerische Leistung vergeben. Nina Hagen überreichte ihn dem Schauspieler John Hurt für die Darstellung des legendären Dandys Quentin Crisp im Spielfilm «An Englishman in New York».

Der TEDDY Award wurde 1987 zum ersten Mal verliehen, um den Filmschaffenden mehr Medienpräsenz zu verschaffen. Inzwischen gehört er zu den Highlights der Berlinale.

Die Teddy Award Gala wird am Samstag ab 23.30 Uhr auf Arte sowie am Sonntag ab 23.30 Uhr im RBB übertragen.

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