The Bubble

Redaktion Von Redaktion

Der israelische Soldat Noam verliebt sich in den Palästinenser Ashraf. Gemeinsam leben sie für eine kurze glückliche Zeit in Tel Aviv. Doch die Geschichte nimmt eine jähe Wendung, als Ashraf zurück nach Palästina geht.

Der israelische Soldat Noam lernt während seines Wehrdienstes bei den Grenztruppen den jungen schwulen Palästinenser Ashraf aus Nablus kennen. Die beiden verlieben sich ineinander und bald zieht Ashraf zu Noam nach Tel Aviv, wo dieser mit der Verkäuferin Lulu und dem schwulen Restaurantbesitzer Yali eine WG teilt. Damit Ashraf in Tel Aviv bleiben kann, tarnen seine neue Freunde ihn als Israeli sie verpassen ihm ein neues Outfit, ändern seinen Namen und Ashraf beginnt illegal in Yalis Restaurant als Kellner zu arbeiten.

Trotz der großen Bedrohung in Tel Aviv organisiert Lulu eine Friedensparty am Strand. Sie will Verbundenheit und friedliches Zusammenleben zwischen den Völkern vermitteln. Sie träumt von einem Leben, in dem es keinen Platz für Attentate und Anschläge gibt. Die Protagonisten möchten ihr Leben selbst bestimmen und ungezwungen genießen. Sie versuchen ihren Spaß, ihre Freundschaft und Liebe in vollen Zügen auszuleben.

Doch Ashrafs Sehnsucht nach seiner Familie und vor allem nach seiner Schwester, die in Kürze den radikalen Palästinenser Jihad heiraten wird, treibt ihn, in sein Dorf Nablus zurückzukehren. Bald darauf wird Ashraf von seinen Freunden Noam und Lulu überrascht, die ihn getarnt als Hochzeitsreporter besuchen kommen. Dabei fliegt Ashrafs Homosexualität auf und die Hochzeit seiner Schwester droht zu platzen.

Das Leben in Tel Aviv wird in Israel oft als "Seifenblase" bezeichnet. Junge Menschen versuchen sich in dieser "Blase" vom Krieg zwischen Israel und Palästina abzukapseln. Sie sehnen sich nach einem Stückchen Normalität, die nicht durch Brutalität und Verwüstungen infiziert ist. Eines Tages platzt diese "Seifenblase" und eine packende Liebesgeschichte zweier Schwule artet in ein Drama aus.

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Weitere Quellen: ProFun