Unbedingt vormerken: "Die Mitte der Welt" im Free-TV

Unbedingt vormerken: "Die Mitte der Welt" im Free-TV

Paul Ploberger/arte

TV-Sender arte zeigt am 30. August 2018 um 22.25 Uhr die Verfilmung von Andreas Steinhöfels Roman-Bestseller "Die Mitte der Welt". Kostenlos im Stream wird der Film von 30. August bis 06. September verfügbar sein.

Darum geht's: Das Leben des 17-jährigen Phil ist alles andere als gewöhnlich. In ländlicher Idylle wohnt er zusammen mit seiner Zwillingsschwester Dianne und seiner Mutter Glass in der märchenhaften Villa „Visible“. Der Name kommt nicht von ungefähr – mit 17 Jahren kam Glass von Amerika nach Deutschland – hochschwanger mit den beiden Zwillingen. Der Vater blieb zurück und ist seither ein familiäres Tabuthema.

"Ich habe gar nicht so viele Sympathien für Nicholas"
"Ich habe gar nicht so viele Sympathien für Nicholas"

Bei der Premiere von "Die Mitte der Welt" hat dbna mit Jannik Schümann gesprochen, der im Film den Nicholas spielt: Über die Sexszenen, was ihn an der Rolle gereizt hat und weshalb er eigentlich eher auf Phils Seite ist.

Als Phil dann eines Tages von einem Sommercamp aus Frankreich nach Hause zurückkommt, hat sich dort einiges verändert: Ein schlimmer Sturm hat das Dorf verwüstet – und auch zwischen Dianne und Glass scheint der Blitz eingeschlagen zu haben. Phil versucht mit den beiden zu reden, stößt zunächst aber auf eisiges Schweigen. Er versucht sich abzulenken, wobei ihn seine beste Freundin Kat mit verrückten Backnachmittagen und Modenschauen auf Trab hält.

Und auch in Sachen Liebe tut sich etwas: Schneller als er gucken kann, findet sich der Teenager in einer leidenschaftlichen Romanze mit dem neuen Mitschüler Nicholas wieder. Mit ihm macht Phil seine ersten Erfahrungen auf Wolke sieben und erlebt auch seinen ersten Liebeskummer.

Als er daraufhin Trost bei seiner Familie sucht, erzählt ihm Dianne von dem dunklen Geheimnis, das sich hinter der veränderten Beziehung zu Glass verbirgt. Gemeinsam stellt sich die Familie schließlich ihren Problemen, bricht das lange währende Schweigen und Phil hat endlich den Mut, sich auf die Suche nach seinem Vater zu begeben...

"Der Film soll dazu beitragen, dass es egal ist, wen man liebt"
"Der Film soll dazu beitragen, dass es egal ist, wen man liebt"

Am 10. November kommt "Die Mitte der Welt" ins Kino. Im dbna-Interview erklärt Regisseur Jakob M. Erwa, wieso der Film nicht allen gefallen wird, wieso er ausgerechnet in Moskau Premiere feierte und ob dem Autor Andreas Steinhöfel die Verfilmung gefällt.

Wer den Roman vorher nicht kannte, der wird den Film lieben, weil er eine kleine, in sich stimmige Welt erschafft und mit einer Handlung ausstattet, die einen lange berührt.

Doch auch die Fangemeinde des Buches kommt mit der Verfilmung auf ihre Kosten: Visible sieht aus, wie man es sich vorgestellt hat. Viele Bilder, die beim Lesen entstehen, treffen genau so auf den Film zu, weil sich Jakob M. Erwa in vielen Punkten und Dialogen an die Vorlage hält. Wenn es einen Film gibt, den du sehen solltest, dann ist es "Die Mitte der Welt".

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