"Vielleicht ist die Rolle auf mich zugeschnitten"

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer
"Vielleicht ist die Rolle auf mich zugeschnitten"
KUNTERGRAU/Max Jonas Fohrbeck

In der Webserie Kuntergrau spielt Marcel den ruhigen Leopold. Im Interview erzählt er von seinem ersten Mal vor der Kamera, den Gemeinsamkeiten mit seiner Rolle und wieso viele Jungs unbedingt eine Beziehung haben wollen.

Was gefällt dir besonders gut an der Rolle?

Ich mag seine Lockerheit. Leopold macht sich nicht viel Druck, wenn es um Sex geht er ist ja noch Jungfrau. Aber er hat nicht das Gefühl, dass er was verpasst. Außerdem ist er immer  für seine Freunde da und hat immer ein offenes Ohr für sie. Außerdem gefällt ihm dieselbe Musik wie mir Rock und Punk.

Deine Rolle ist der Ruhepol der Clique. Trifft das auch auf dich persönlich zu?

Ja, ich würde schon sagen, dass ich ein ruhiger, wenn nicht sogar schüchterner Charakter bin. Es ist nicht so, dass ich immer in der Ecke hocke, in den richtigen Situationen kann ich auch aus mir herauskommen (lacht).

Leopold sich mit Sex und Jungs Zeit lassen. Findest du, dass sich manche Jungs zu sehr zu etwas drängen lassen?

Ich habe das Gefühl, dass es nicht bei Sex so ist, aber allgemein ist ein Druck da, in eine Beziehung zu kommen. Das ist natürlich verständlich, gerade wenn man nicht viel Erfahrung hat, und die Umgebung gibt es ja vor. Mir haben Freunde auch schon gesagt, dass ich das so angehe (lacht).

Wieso hast du überhaupt beim Casting mitgemacht?

Ich habe zuerst beim Filmteam von Kuntergrau mitgemacht. Dann ist Kai aufgefallen, dass ich gut zur Rolle Leo passe. So ist es gekommen, dass ich beim Casting mitgemacht habe. Vielleicht ist die Rolle sogar auf mich zugeschnitten. Ich habe mich auf jeden Fall gefreut, dass ich darauf angesprochen wurde, weil ich sonst immer nur mit der Technik zu tun hatte jetzt ist es interessant, den schauspielerischen Part zu machen.

Was ist denn anders?

Es ist komplett anders. Die Technik ist ja eher mathematisch-physikalisch und auf eine andere Weise kreativ. Das Schauspielerische dagegen hat viel mehr mit Körperausdruck zu tun und wie man was betont. Es ist eher eine soziale Ebene.

Wie war das erste Mal vor der Kamera?

Beim tatsächlichen Dreh war ich weniger nervös, aber beim Casting, wo andere saßen und mich bewertet haben, war ich ziemlich aufgeregt. Da kam ich nicht sofort aus mir raus, aber mit jeder Situation wurde es immer besser nach ein paar Szenen war ich lockerer vor der Jury.


Lies auch das Interview mit Daniel, der Lukas spielt.

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