Mit "Westler" gewann Regisseur Wieland Speck auf dem "Francisco Lesbian & Gay Film Festival" den Preis für den besten Film. Zurecht! Denn dieser Film entwickelt behutsam die Liebe zwischen den beiden Hauptdarstellern, die in zwei politisch verschiedenen System leben.

Mit "Westler" gewann Regisseur Wieland Speck auf dem "Francisco Lesbian & Gay Film Festival" den Preis für den besten Film. Zurecht! Denn dieser Film entwickelt behutsam die Liebe zwischen den beiden Hauptdarstellern, die in zwei politisch verschiedenen System leben. Teilweise wurden die Aufnahmen mit versteckter Kamera gemacht. Allein wegen des Risikos, den die Filmemacher eingegangen sind, sollte man sich dieses "Zeit-Dokument" anschauen.

In dem wohl schönsten deutschen Schwulenfilm, der 1985 von Wieldand Speck zum Teil mit versteckter Kamera im Osten Berlins gedreht wurde, erleben wir die Liebe von Thomas und Felix. Felix der Westler und Thomas der Ostler haben pro Woche einen Tag und pro Tag vier bis fünf Stunden, in denen sie nicht an die Grenzübergänge denken und in denen die Welt ihnen gehört. Immer wenn sie wieder von der Realität eingeholt werden, spüren sie schmerzhaft, wie sehr die Mauer sie trennt. Thomas entschließt sich von Prag aus zu Flucht in den Westen...

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