Darf’s etwas schicker sein?

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer
Darf’s etwas schicker sein?
s.Oliver

Gerade jetzt im Frühling und im Sommer können einige Termine im Kalender stehen, zu denen man nicht im Alltags-Outfit erscheinen kann. Ob Vorstellungsgespräch oder Abschlussball – zu all diesen Anlässen solltest du dich etwas eleganter kleiden. Oft gehört dazu auch eine Krawatte. Wie man diese überhaupt bindet und womit du sonst in dieser Saison auf edlem Parkett punkten kannst, zeigen wir dir heute.

Dem Anlass entsprechend

Schick ist nicht gleich schick. Was für einen Ball passend ist, kann für ein Vorstellungsgespräch übertrieben wirken. Überlege dir also vorher genau, welche anderen Personen anwesend sind und, ob es eher ein familiärer oder ein geschäftlicher Termin ist. Dann kannst du dich auf die Suche nach dem passenden Outfit begeben.

Hemd, Weste, Hose, Sakko, Frack, Krawatte, Fliege, Manschettenknöpfe die Auswahl an sogenannter Abendgarderobe ist so riesig, dass man schnell den Überblick verlieren kann. Dementsprechend kompliziert können auch die Konfektionsgrößen sein. Am besten lässt du dich in einem Fachgeschäft erst einmal gut beraten kaufen musst du dort ja noch nicht.

Aber ein grober Überblick, welche Größe sitzt (und vor allem wie es sitzen sollte!) ist eine gute Grundlage, um für den weiteren Streifzug durch den Mode-Dschungel bereit zu sein. Und keine Angst, wenn die Herrenanzüge noch zu groß sind: Es gibt auch schicke und vor allem günstigere Jugendanzüge!

Die Qual der Wahl

Die Auswahl an Formen, Farben, Stoffen und Schnitten ist wie im Casual-Bereich riesig. Für den klassischen Anzug gelten aber die Farben schwarz, grau und blau als die Standard-Farben, vor allem für festliche Anlässe wie einen Ball.

Geht es weniger formell zu, ist auch ein brauner oder beiger Anzug denkbar. Hier kann auch der Stoff weniger elegant sein Leinen- oder Jersey-Mischungen sind dieses Jahr besonders im Trend und lockern den Look perfekt auf.

Doch es muss nicht immer ein Anzug sein. Oft macht ein elegantes Hemd und dazu eine auf die Hose abgestimmte Weste sehr viel her. Wie immer gilt aber: Du musst dich in deinem Outfit wohlfühlen! Zwänge dich nicht in eine Weste, wenn du dich eingeengt und unwohl fühlst.

Die Krönung: eine Krawatte

Das Herzstück jedes Anzugs ist die Krawatte. Egal, ob klassisch schwarz oder farblich auf das Hemd abgestimmt: Der Knoten muss sitzen! Der einfachste Knoten ist der Four-in-Hand.

Dafür legst du die Krawatte so um den Hals, dass das breitere Ende rechts liegt. Dieses Ende legst du jetzt nach links über das schmale Ende. Jetzt führst du einfach das breite um das schmale Ende herum, sodass es links liegt.

stocksnapper/istockphoto
Krawattenknoten - so geht's...

Krawattenknoten - so geht's...

Der halbe Knoten ist nun schon fertig. Unter diesen halben Knoten führst du dann das breite Ende und ziehst ihn dann von unten nach vorne durch. Danach musst du nur noch das breite Ende langsam festziehen fertig!

Die richtige Länge hat die Krawatte im Übrigen dann, wenn ihr Ende nicht über den oberen Rand deines Gürtels ragt. Zu kurz ist sie dann, wenn eine Lücke zwischen Gürtel und Krawatte besteht. Die Kunst der richtigen Länge hat man nach einigem Probieren auch schnell heraus, indem man sich an der Länge des schmalen Endes orientiert.

Darüber hinaus solltest du auch darauf achten, dass dein Gürtel die gleiche Farbe hat wie deine Schuhe. Ist es nach 18 Uhr, sind braune Schuhe ohnehin nicht angebracht.

Nächstes Mal zeigen wir dir alles, was du für den Strand und den Sommerurlaub dieses Jahr brauchst damit du nicht modisch baden gehst.

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