Gesund trinken

Redaktion Von Redaktion

Deutschland schwitzt. Deutschland ist matt. Deutschland hat Durst. Die Mineralwasserhersteller kommen mit den Lieferungen kaum mehr nach - und dabei ist gerade jetzt genügend Flüssigkeit sehr wichtig. Aber was ist genug? Und was sollte man trinken?

Der menschliche Körper ist schon ein interessantes Konstrukt: Das Hauptelement, aus dem er besteht, ist Wasser. Und deshalb soll man bekanntlich immer genug trinken. Aber was ist genug? Und wie macht man es sinnvoll? Wir geben dir ein paar Tipps!

Die Sache mit dem Durst

Experten empfehlen, täglich zwei bis drei Liter zu trinken. Dieser Richtwert ist auch ein ganz gutes Durchschnittsmaß. Aber an manchen Tagen ist man ja bekanntlich doch nicht so trinkfest, an anderen Tagen wiederrum meint man, einen ganzen See leerschlürfen zu können. Der Körper meldet sich einfach, wenn er Wasser braucht. Aber oft genug achten wir gar nicht auf seine Zeichen. Zu wenig Flüssigkeit im Körper kann nicht nur durch Durst signalisiert werden. Kopfschmerzen, sehr trockene Haut, brennende Augen, selbst Hungergefühle können Zeichen dafür sein, dass Flüssigkeitszufuhr dringend nötig wäre.

Genug trinken - aber wie?

Damit man auch dann einigermaßen das gesunde Maß einhält, kann man sich ganz einfach ein paar Routinen aneignen, die die Flüssigkeitszufuhr in geregelten Bahnen halten. Morgens trinkst du gerne Kaffee oder Tee? Das ist doch schonmal ein guter Anfang. Denn entgegen der gängigen Meinung entziehen dem Körper weder Tee noch Kaffee Flüssigkeit, sondern verstärkt nur den Harndrang. Wenn du gerne ausgiebig frühstückst, kannst du das Angebot an Getränken direkt noch ein wenig ausbauen. Ein Glas Orangensaft schmeckt lecker und ist auch noch gesund. Und die Milch im Müsli ist auch eine gute Sache.
Für die Schule, die Uni oder deine Arbeitsstelle solltest du dir ebenso etwas zu trinken mitnehmen. Eine Ein-Liter-Flasche mit einer Saftschorle oder Mineralwasser sind dabei die erfrischendsten Durstlöscher. Und damit hast du dann auch schon mehr als die Hälfte der empfohlenen zwei bis drei Liter Flüssigkeit zu dir genommen. Ganz wichtig: Gerade an heißen Tagen ist der Wasserbedarf des Körpers viel höher als an kühlen Tagen. Das solltest du in deine Planung mit einbeziehen.

Abendessen, abends trinken

Wer den Tag über nicht genügend trinkt, der ist gegen Abend abgespannter, müder und weniger leistungsfähig als andere Menschen. Und am Abend ist es mit dem Trinken ja auch so eine Sache: Viele haben ein üppiges, warmes Abendessen und schlagen sich den Bauch voll. Ist der Magen aber gefüllt, ist auch das Durstgefühl gemindert. Deshalb gilt: Vor dem Essen solltest du bereits zwei Gläser getrunken haben, oder zumindest beim Essen selbst. Das ist für deinen Körper gesunder - und  stillt den Hunger zusätzlich. Gerade wenn man sich der Pfunde vom letzen Weihnachtsessen immer noch bewusst ist, ist das auch nicht das schlechteste Argument. Nach dem Essen kannst du gut noch ein oder zwei Gläser nebenbei trinken, während du am Computer sitzt, fernsiehst oder ein gutes Buch liest.

Zur guten Nacht

Wenn du ins Bett gehst, stell dir ruhig eine Flasche Mineralwasser daneben. Nachts schwitzt der Körper Flüssigkeit aus. Wenn du zwischendurch wach wirst, kannst du so bequem noch ein paar Schlucke trinken und am nächsten Morgen vertreibst du mit der Pulle Wasser auch gleich den schlechten Geschmack aus deinem Mund. Übrigens: Wenn du die Nacht zum Tag machst und Feiern gehst, dann solltest du auch immer darauf achten, genug zu trinken. Eine Party ist nunmal meist warm, die Klimaanlagen trocknen die Luft aus, und wenn du Alkohol trinkst, entzieht der deinem Körper auch Wasser und löscht den Durst auf Dauer nicht.

Was soll ich trinken?

Was wem wie gut schmeckt, das ist natürlich reine Geschmackssache. Dass zuckerhaltige Getränke wie Limonaden, Cola und Co. mehr Kalorien als ein Fruchtsaft haben, das weiß jeder. Süßstoffe als Zuckerersatz sind aber auch keine Lösung gegen die Kalorien. Die gesündesten Getränke sind neben Säften deshalb immer noch Tee oder schlicht Wasser - egal ob es nun edles französisches Quellwasser, das Mineralwasser aus dem Getränkemarkt oder Leitungswasser ist. Das ist oft nur eine Geschmacksfrage: Wenn dein Kraneburger nach Kalk schmeckt, wirst du wohl eher darauf verzichten. Wenn du bewusst darauf achten willst, so wenig gepanschte Getränke wie möglich zu konsumieren, dann solltest du auf abgepackte Eistees, Limo und Coke direkt verzichten. Vorsicht bei Säften: Ein "Fruchtsaft" stammt direkt und unverdünnt aus der Frucht, während ein "Fruchtsaft-Getränk" mit Wasser gestreckt und mit Zucker gesüßt ist.

Na dann: Guten Durst!

dbna.newsletter
Bleibe immer up-to-date.
Abonniere unseren wöchentlichen Newsletter!
Weitere Quellen: Bilder: photocase.com