Tattoos sind nicht jedermanns Sache. Die einen finden es schön, die anderen überhaupt nicht. Wer es schön findet sollte allerdings einige wichtige Dinge beachten! Wir geben dir zahlreiche Tipps und Tricks rund um das Tattoo...  

Die einen finden es schön, die anderen überhaupt nicht. Die Geschmäcker sind halt verschieden. Und ob es nun Mode ist oder einmal war auch da scheiden sich die Geister. Und trotzdem gibt es sehr viele Leute, die sich "unter die Nadel" legen. Beim Tätowieren werden Farbpigmente mit ganz dünnen Nadeln in die unteren Hautschichten gestochen. Das passiert natürlich nicht von Hand, sondern mit einem Gerät, das mit 50 bis 3000 Schwingungen pro Minute schnell und zuverlässig arbeitet. Weil die Farbpigmente tief unter der Hautoberfläche liegen, kann man sich sicher sein, dass das Tattoo nicht schon nach wenigen Wochen aus der Haut wieder herauswächst. Je nachdem wo man sich das Tattoo stechen lässt, ist die Prozedur mal mehr und mal weniger schmerzhaft. Das hängt ganz davon ab, wie dick die Haut an der Stelle ist, wo man das Tattoo haben will. Darüber sollte man sich generell gut Gedanken machen. Schließlich bleibt die Elfe auf dem Po ein Leben lang erhalten auch dann, wenn die Haut mal schlaff wird und sich euer Geschmack geändert hat. Vielleicht findet man ja mit 40 die Elfe auf dem Hintern ein wenig übertrieben? Es muss aber auch nicht unbedingt die Elfe sein. Es gibt auch andere Motive. Im Studio liegen Vorlagen aus du kannst aber auch deinen eigenen Entwurf mitbringen.

Und was kostet der ganze Spaß? Das ist sehr unterschiedlich und lässt sich nicht so leicht verallgemeinern. Es kann auch sein, dass bei einem großen Motiv mehrere Sitzungen nötig sind. Am besten ist es, wenn du einfach mal in dem Studio deines Vertrauens nachfragst. Aber wie sollte das Studio deines Vertrauens aussehen? Ganz wichtig ist, dass es eine klasse Auswahl an coolen Bildern haben muss. Aber noch viel wichtiger ist eigentlich, dass die Hygiene stimmt und die Technik überzeugend aussieht. Der Tätowierer muss während der ganzen Zeit Latexhandschuhe tragen und sterile Einwegnadeln benutzen, die nicht in die Farbflasche direkt eingetaucht werden dürfen. Das Risiko sich mit AIDS, Hepatitis, Tetanus oder ähnlichem anzustecken kann so verringert werden. Wenn du in einem dieser Punkte ein ungutes Gefühl hast, dann mach dich bitte auf die Suchen nach einem anderen Studio. In deiner Gegend gibt es bestimmt noch weitere. Außerdem solltest du dir vorher ein Bild von den Fähigkeiten des Tätowierers machen. Schließlich hängt die Qualität deines Tattoos letztendlich von den Fähigkeiten dieses Menschen ab! Wann darf man sich eigentlich tätowieren lassen? Wenn du zwischen 16 und 18 Jahren alt bist, kannst du dich nur mit einer schriftlichen Einverständniserklärung deiner Eltern tätowieren lassen. Unter 16 ist es sogar mit dieser Erklärung verboten! Zwar gibt es leider vereinzelt Tätowierer die sich über dieses Verbot hinweg setzen, aber offiziell ist dies eine Körperverletzung!

Ganz risikolos ist der Spaß allerdings nicht. Besonders die Farbstoffe der Tattoos läsen bei einigen Menschen Allergien aus. Menschen mit Diabetes, Blutkrankheiten und Infektionskrankheiten und solche, die eine Thrombosebehandlung erhalten, dürfen sich weder tätowieren noch piercen lassen. Ein Tattoo entfernen zu lassen kostet erfahrungsgemäß etwa zwanzig mal so viel, wie das Tätowieren selbst. Außerdem können dabei dauerhafte Verfärbungen der Haut entstehen. Auch der Mythos Bio-Tatoo hat seine Haken. Zwar verblassen sie im Laufe der Jahre, aber dabei bleiben fast immer unschöne Restpigmente in der Haut stecken.  

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Weitere Quellen: yam.de