Weihnachtsplätzchen

Redaktion Von Redaktion

Echte Weihnachtsplätzchen sind hausgemacht, denn die aus der Bäckereischmecken einfach nicht wie die aus Mutters Keksdose. dbna zeigt dir,wie du ganz einfach eigene Plätzchen backen kannst.

EchteWeihnachtsplätzchen sind hausgemacht. Die von der Bäckerei schmeckeneinfach nicht so gut wie die aus Mutters Keksdose oder Tante AgathasPlätzchenteller. Wer dann zum ersten Mal die Vorweihnachtszeit in derneuen Universitätsstadt fern des elterlichen Herdes und somit auch ferndes Keksofens verbringt, leidet. Und dem wollen wir jetzt Abhilfeschaffen: Back dir deine Plätzchen doch einfach selbst! (Wobei das auchSpaß machen kann, wenn man noch zu Hause bei Muttern wohnt)

Also, dann mal los. Küche aufräumen. Platz brauchst du. Und vorhernochmal kurz prüfen ob du alles zu Hause hast, was du brauchst, damitdu nicht mittendrin noch schnell in den Supermarkt sprinten musst:

125g Puderzucker, 250g Butter (am besten warm und weich), 1 Eigelb und 375g Mehl.

Soweit mal das Grundrezept.

Nötiges Equipment: Nudelholz, Förmchen, Backpapier und - klar - einBackofen. Falls dir da was fehlst, gibt es sicherlich Nachbarinnen oderFreunde, die dir gerne aushelfen.  

Auf die Plätze, fertig, los:
Das Mehl in eine große Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde, dahindas Eigelb und den Zucker. Die Butter in kleine Stückchen schneiden undaußen auf den Mehlrand geben. Jetzt gibt's Armmuskeltraining: Kneten!Und zwar so lange, bis es einen guten Teig gibt. Keine Angst, dauertnicht allzulange. Aber nicht zu schnell aufgeben!

So,und jetzt beginnt der Spaß. Ein bisschen Mehl auf den Tisch, damit derTeig nicht festklebt, und dann mit dem Nudelholz platt machen - also somaximal einen halben Zentimeter dick ausrollen. Dann Förmchen nehmenund Plätzchen ausstechen. Weihnachtsbäume, Sterne, Herzen, Engel,Kränze, Kleeblätter - oder vielleicht lieber Elephanten....?

Deinen Backofen solltest du schon vorher auf 180°C einstellen, damit erjetzt diese Temperatur erreicht hat. Die ausgestochenen Teigformen mitein bisschen Abstand aufs Backblech (zuerst aber Backpapier druntertun!) und für 10 Minuten in den Ofen. Voilà!
Und, wie schmeckt's?

Nicht so vielfältig wie Mutters Plätzchendoseninhalt?

Kein Problem. Denn diese einfachen Kekse, die du jetzt hast, lassen sich natürlich noch weiterverarbeien:

  • Mit Marmelade zusammenkleben und mit Puderzucker bestreuen schmeckt lecker und heißt auch lecker: Spitzbuben.
  • Guß herstellen aus Puderzucker und ganz ganz wenig Zitronensaftund damit die Kekse bestreichen gibt eine gute Grundlage für alles, wasman so draufstreuen kann: Bunte Schokosträusel, Nüsse, ...
  • Schokolade schmelzen (Ein bisschen Schokolade in eine kleineSchüssel, und die in einen Topf mit heißem Wasser stellen) und auf dieKekse streichen ist eh lecker...
  • Kakao in den Teig kneten und du bekommst braune Plätzchen, ein bisschen Zimt hinein und es gibt Zimtplätzchen...
Nur Mut! Zu zweit oder zu dritt macht's doppelt, dreifach Spaß, undzwischendrin immer mal wieder Probieren ist ganz, ganz wichtig.
Und dann, wenn du am Weihnachtsabend zu Hause im elterlichen Wohnzimmersitzt, hast du abgesehen vom fehlenden Schnee endlich mal ein Thema,über das du mit Tante Agatha sprechen kannst.

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